Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

Zurück zur Seite

Archiv

24. Februar 2022

Ökumenisches Friedensgeläut um 18:24 Uhr

Kerzen brennen in der Stadtkirche in Unna als Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine.

Christliche Kirchen rufen zu Gebet und Spenden auf

Täglich um 18.24 Uhr läuten die Glocken der christlichen Kirchen im Ev. Kirchenkreis Unna und im Dekanat Unna. Seit dem 24. Februar ist Krieg in der Ukraine und mit dem Friedensgeläut rufen die Kirchen auf, für Frieden in der Region zu beten.

„Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein“, Superintendent Dr. Karsten Schneider erinnerte im Friedensgebet am Vorabend vor der Invasion in der Stadtkirche Unna an die Worte des Weltkirchenrates aus dem Jahr 1948. Dies gelte auch heute noch. „Für den Frieden zu beten ist das, was uns im Moment bleibt.“ Gemeinsam mit Dechant Paul Mandelkow lädt er zum abendlichen Friedensgebet ein. Sowohl in den evangelischen Kirchen wie auch in den katholischen Kirchen läuten daher die Glocken, eben um 18:24 Uhr.

In den einzelnen Gemeinden werden darüber hinaus Kirchen zum Gebet geöffnet oder es finden Friedensgebete statt. So auch in der Ev. Stadtkirche Unna am 24. Februar um 17 Uhr als ökumenisches Gebet. Auch in den regulären Gottesdiensten wird das Gebet für Frieden einen besonderen Platz bekommen.

Spendenaufruf

Die Diakonie Katastrophenhilfe will den Menschen in den betroffenen Regionen mithilfe lokaler Partnerorganisationen schnell und mit aller Kraft beistehen und bittet dafür um  Spenden und Kollekten.

Spendenkonto:
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
Spendenstichwort: Ukraine Krise