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Die Kirche wurde ab 1230 als Klosterkirche eines Zisterzienserinnenklosters gebaut. Sie war von Anfang an mit dem märkischen Grafengeschlecht von Altena verbunden und wurde als Grabeskirche genutzt. Das Kirchenschiff selber wurde damals vom „normalen“ Volk genutzt. Der Bereich unter der Empore wurde lange als eine Art Krypta ausgewiesen. Hier fanden z.B. einige Grafen von der Mark, aber auch Äbtissinnen ihre letzte Ruhestätte (z.B. Graf Otto – 1262, Graf Engelbert – 1391). Nach gut 200 Jahren Klostertätigkeit wurden die Klosterregeln allmählich aufgegeben. Die Einrichtung wurde zu einer Versorgungsstätte für Töchter des südwestfälischen Hochadels. Der Marienaltar im Seitenschiff der Stiftskirche ist in seiner Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen. Er ist um 1400 entstanden und wird Konrad von Soest zugeschrieben. Er erzählt einen Marienzyklus und setzt damit kirchliche Legendenbildung und biblisches Material in Farbe um. Der Reichsadler auf dem Altar mit den Initialen FR für Friedericus Rex (Preußenkönig Friedrich) erinnert an die Fürsorgeflicht Preußens gegenüber der Stiftskirche seit der Säkularisation von 1803. Die Kirche gehört bis heute dem Land Nordrhein-Westfalen in der preußischen Rechtsnachfolge.

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24. Juli 2020

Kindergartenwerk bekommt Zuwachs

Eine neue Kindertageseinrichtung wird in Holzwickede in Trägerschaft des Kirchenkreises Unna erbaut.

Neue Kindertagesstätte in Holzwickede

Das Kindergartenwerk des Ev. Kirchenkreises Unna übernimmt die Trägerschaft einer weiteren Einrichtung in Holzwickede. Drei Kindertageseinrichtungen werden in Holzwickede bereits vom Kindergartenwerk geführt. Die Entscheidung für eine vierte Einrichtung fiel unter drei Bewerbern im Jugendhilfeausschuss des Kreises Unna.

Das Kindergartenwerk mit Geschäftsführer Hermann Schiefer und Fachberaterin Sandra Niggemeier überzeugten vor allem mit ihrer inhaltlichen Arbeit, der guten Vernetzung durch zahlreiche Standorte im Kreis und einer Qualitätszertifizierung über die Bertelsmann-Stiftung.

Hintergrund einer weiteren Kita sind steigende Geburtenraten. So soll im neuen Wohnpark Emscherquelle (ehemalige Emscher-Kaserne) eine 4-gruppige Kindertageseinrichtung neu gebaut werden. Bis zur Fertigstellung soll es eine Übergangslösung geben, denn der Bedarf einer Kinderbetreuung ist jetzt schon vorhanden.

sd