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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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22. Januar 2020

Jüdisch-christlichen Dialog aufrecht halten

Matthias Hauke hat als Künstler maßgeblich das neue Aussehen der Synagoge geplant und umgesetzt. Er führte die Gruppe durch das Gebäude und leitet den Blick auf die baulichen Besonderheiten

Pfarrkonvent des Ev. Kirchenkreises besucht Synagoge in Unna

Mit Tee und koscherem Strudel begrüßte Alexandra Khariakova 25 Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Ev. Kirchenkreis Unna. Deren monatlich stattfindender Pfarrkonvent fand im Januar in der neu gestalteten Synagoge in Unna-Massen statt. Doch das Treffen war mehr als eine Besichtigung, es war Gelegenheit für Austausch und Planung.

Die Synagoge selbst war bis zu ihrer Umwidmung 2014 ein Gemeindehaus der Ev. Gemeinde Massen. Mittlerweile erinnert baulich kaum etwas an diese Zeit. Die Synagoge ist nun auch optisch gleich als jüdisches Gotteshaus zu erkennen. Doch ganz verschwunden ist die Vergangenheit nicht: die Fenster des ehemaligen Bodelschwingh-Hauses haben einen Platz im Inneren gefunden. „Damit zeigen wir auch unsere Dankbarkeit an die evangelische Kirche, die uns in allen Zeiten sehr unterstützt hat“, so Khariakova. Die Zusammenarbeit zwischen jüdischer Gemeinde und evangelischer Kirche in der Region macht sich nicht nur an diesem Gebäude fest. Auch in Veranstaltungen und Bildungsangeboten arbeiten beide eng zusammen. Pfarrerin Verena Mann, Beauftragte für den jüdisch-christlichen Dialog im Ev. Kirchenkreis Unna, zur Bedeutung der Zusammenarbeit: „Immer wieder auf einander aufmerksam werden und uns auch in den Unterschieden wahrnehmen und wertschätzen, das ist wichtig im interreligiösen Dialog.“

ds