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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten.

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Prävention

hinschauen – helfen – handeln
Offensiv gegen sexualisierte Gewalt und für Betroffene 

Im Januar 2022 starten die Programme zu Prävention gegen sexualisierte Gewalt gemeinsam in den Ev. Kirchenkreisen Unna und Hamm. Grundlage ist das „Kirchengesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt“ der Evangelischen Kirche von Westfalen. 

Wir schauen hin:

Sexualisierte Gewalt darf in der Kirche nicht sein. Ob gegen Kinder oder Jugendliche oder Erwachsene: wir setzen uns dafür ein, dass alle vor Übergriffen geschützt sind. Wir sensibilisieren Mitarbeitende, bei Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung hinzuschauen und nicht wegzusehen.

Wir helfen:

Betroffene von sexualisierter Gewalt haben professionelle Ansprechpersonen. Wir arbeiten zusammen mit Beratungsstellen und qualifizieren Mitarbeitende, angemessen reagieren zu können.

Als Ansprechperson für Betroffene steht Kirchenrätin Daniela Fricke, Beauftragte für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung der Ev. Kirche von Westfalen zur Verfügung.
Die Ev. Kirche von Westfalen hat eine Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen gegen die sexuelle Selbstbestimmung (FUVSS) eingerichtet.
Dort angesiedelt ist auch die Meldestelle, bei der Einrichtungen ihnen bekannte Fälle melden müssen. Ebenso können sich dort auch Betroffene hin wenden.
Darüber hinaus informiert und berät die zentrale Anlaufstelle.help der Evangelischen Kirche Deutschlands EKD und bietet Hilfe für Opfer und Betroffene.

Wir handeln:

Führungszeugnisse:
Alle Mitarbeitenden sind verpflichtet, ein Führungszeugnis vorzulegen. Die Gemeinden bzw. der Kirchenkreis halten dies nach und dokumentieren die Vorlage.

Schulungen:
Je nach Einsatzbereich werden die Mitarbeitenden intensiv geschult. In drei Modulen (Basis, Pädagog*innen, Leitung) erhalten die Mitarbeitenden je passende Informationen und Begleitung. Hierfür wurde ein umfassendes Schulungsprogramm angelegt. Die Mitarbeitenden können sich aus dem Angebot einen Termin auswählen und direkt hier anmelden. Die Termine finden sich demnächst hier auf der Seite.

Schutzkonzepte:
In allen Einrichtungen werden Konzepte erstellt, die gewährleisten, dass die handelnden Personen voneinander wissen, wie gemeinsam der Schutz gegen sexualisierte Gewalt sichergestellt wird.

Unterstützung:
Mit den Informationen auf der Seite wollen wir alle unterstützen, die beauftragt sind, in ihrer Gemeinde die nötigen Schritte umzusetzen. In unseren FAQs haben wir die wichtigsten Fragen zusammengestellt und beantwortet.


Ansprechperson:

Janina Scherlich
Pädagogische Mitarbeiterin OGS
Beauftragte Prävention sexualisierte Gewalt
Tel.: 02303 / 288 - 163
Zimmer: 1.02


Schulungstermine

Die folgenden Termine. Alle Termin hier


Begleitmaterial

Die EKD hat unter dem Titel KONKRET Begeleitmaterial für Kinder und Jugendliche, erwachsene Nutzerinnen und Nutzer kirchlicher Angebote, haupt- und ehrenamtlich Tätige, mögliche Betroffene und Leitungsverantwortliche herausgebracht. Wer das Informationsmaterial für seine Gremien, Gruppen und Kreise nutzen möchte, kann die Comics im Kirchenshop des Ev. Presseverbandes für Westfalen und Lippe (EPWL) kostenlos bestellen oder hier digital herunterladen.


 Links

  • Gesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt (KGSsG)  hier
  • Komprimierte Begründung zum GesetzKGSsG hier
  • Rundschreiben 4 Nr. 21/2021 hier