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Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

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06. Februar 2014

Buddhismus zum Anfassen in der Mediothek

Ulrike Heinicke präsentiert die Gegenstände aus dem Buddhismus-Koffer

Bücher zu anderen, fremden Religionen gehören schon lange zum Inventar der Ev. Mediothek des Kirchenkreises Unna. Ganz praktisch und zum Anfassen sind auch die gefüllten Koffer und Kisten zu bestimmten Themen. Da gibt es nicht nur die Kreativ-Tasche, den Tauf-Koffer und die Alters-Kiste, sondern auch einen prall gefüllten Koffer zum Thema Luther und Judentum. Ganz neu ist jetzt der Buddhismus-Koffer, der mit Gegenständen der Lehrtradition und Religion gefüllt ist. Nach dem Christentum, dem Islam und dem Hinduismus ist der Buddhismus die viertgrößte Religion der Erde und hauptsächlich in Asien verbreitet. Wie Gebetsfahnen, -mühlen und eine Buddhastatue aussehen, können Schulklassen oder Gemeindegruppen jetzt mit dem Buddhismus-Koffer erleben. Er beinhaltet auch eine tibetische Klangschale, Räucherstäbchen, einen Segensschal, eine Mönchsglocke sowie Gebetskette, Stupa, ein Thangka-Bild und ein Banner mit acht segensreichen Symbolen. Mit den dazugehörigen Erläuterungen können die Gegenstände nicht nur ausprobiert, sondern auch deren Bedeutung verstanden werden. Die Mediothek im Haus der Kirche, Mozartstraße 18-20, hat montags, mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. sd