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Die Kirche am Markt steht mitten im Ortskern von Holzwickede, eben am Markt, gegenüber des Rathauses. Sie wurde 1907 eingeweiht und 2006 grundlegend renoviert. Der Kirchraum wirkt in seinen zu gotischen Spitzbögen aufsteigenden Säulen eher rund als länglich. Die seltene Klasmeier-Orgel wurde 2010 restauriert, dabei wurde ihre ursprüngliche romanische Disposition wiederhergestellt. Von April bis Oktober ist die Kirche dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Anschrift: Goethestr. 2, 59439 Holzwickede

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Archiv

12. November 2009

Zug ist abfahrbereit

Visitation: "Sie sind auf dem richtigen Weg!" OBERADEN/RÜNTHE.  "Sie sind auf dem richtigen Weg. Sie haben sich in der Vergangenheit von Gebäuden getrennt, Sie haben Personal eingespart, Pfarrstellen aufgegeben, und nun gibt es die eine Martin-Luther-Gemeinde", begann Superintendentin Annette Muhr-Nelson zum Ende der Visitation in der Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen erste wichtige Eindrücke des Besuchs in der Gemeinde wiederzugeben. Über eine Woche hinweg hatten die 30 Besucherinnen und Besucher aus dem Kirchenkreis die Gelegenheit genutzt, sich in der Martin-Luther-Kirchengemeinde und der Kommune Bergkamen ein Bild der frisch fusionierten Gemeinde (Oberaden und Rünthe) zu machen. Vor den Gemeindegliedern, die sich nach dem Gottesdienst im Martin-Luther-Gemeindehaus in Oberaden versammelt hatten, verglich Muhr-Nelson die Situation der Kirchengemeinde mit einem Zug: "Alles ist neu. Die Schienen und der Zug. Jetzt heißt es 'Bitte einsteigen!' und losfahren". Was allerdings das Einsteigen in den Zug betrifft, habe man den Eindruck, dass da manche noch zögern. "Die einen suchen noch nach dem Fahrplan, die anderen wissen nicht, ob das der richtige Zug ist, und die Dritten wollen eigentlich nicht so recht ihren Bahnhof verlassen", meinte die leitende Geistliche augenzwinkernd. Die Visitatoren sind allerdings sehr zuversichtlich, dass sich das noch legen wird, und dass es gelingt, alle mitzunehmen. "Wenn wir Kirche mit Zukunft sein wollen und eine Zukunft mit Kirche haben wollen, dann müssen wir uns auf neue Züge und auf neue Wege einlassen", unterstrich Muhr-Nelson. Nun gehe es darum, die interne Konmmunikation zu verstärken und die Gemeinschaft untereinander, das "Wir-Gefühl als neue Gemeinde", weiterzuentwickeln. Eine Präsentation mit Fotos der "Visitation" finden Sie hierTonino Nisipeanu