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Stadtkirche Unna: Von welcher Seite man sich der Kreisstadt Unna auch nähert, immer hat man einen Blick auf das prägende Wahrzeichen der Stadt Unna - die Ev. Stadtkirche. Eine Kirche mitten in der Stadt, gleich neben dem Alten Markt. Eine gotische Hallenkirche von schlichter Schönheit und Eleganz. Das dreijochige Langhaus wurde vermutlich nach 1322 errichtet, der Chor nach Weiheinschrift 1389 begonnen und 1396 vollendet. Der mächtige Westturm, der in das Mittelschiff einbezogen ist und in Mauerstärke aus der Westfront hervortritt, wurde 1407 bis 1467 erbaut. Der Turmhelm wurde mehrfach zerstört, er erhielt seine jetzige Gestalt 1863. Seit 2018 ist die Kirche hinter einem Gerüst verborgen: aufwendige Renovierungen machen dies nötig.

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Archiv

14. September 2009

In Würde Abschied nehmen

 EK Unna: Neuer Aufbahrungsraum   UNNA.   In Würde trauern: Angehörige, die im Evangelischen Krankenhaus Unna von Verstorbenen Abschied nehmen müssen, können das jetzt in einem neuen Aufbahrungsraum auf der Station 1B. Die Vorhänge sind in orange und blau gehalten, an der Wand hängt ein Bild von einem Engel, das die Künstlerin Ulrike Langguth aus Iserlohn gemalt hat. "Es ist ein Raum für Trauer und Gedanken, zum Reden und zum Schweigen", sagt Krankenhausseelsorgerin Ulrike Meyer. Das Thema Sterben wird den Mitarbeitern des Evangelischen Krankenhauses bei ihrer Arbeit immer wieder präsent - "im Krankenhaus liegen Leben und Tod manchmal sehr nah beieinander", schildert Pfarrerin Meyer. Für Andrea Heinemann, Bereichsleiterin der Pflegekräfte auf den Stationen der Inneren Medizin, ist der neue Raum deshalb eine große Erleichterung. Die Nutzung ist dabei an keine religiöse Voraussetzung gebunden. Für Professor Dr. George Micklefield, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, ist der Aufbahrungsraum eine wichtige und notwendige Einrichtung: "Wir möchten den Angehörigen die Möglichkeit geben, in einer würdevollen Umgebung um die Verstorbenen zu trauern." Die Einrichtung des Raums ist das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Arbeit von Mitarbeitern der Pflege, der Seelsorge, des ärztlichen und technischen Dienstes, des Fördervereins sowie von Angehörigen. Während der Förderverein und die Angehörigen zu einem großen Teil die Anschaffungen übernommen haben, statteten Pflege und Techniker den Raum mit Accessoires und Möbeln aus. Chefarzt Profesor Dr. Micklefield stellte das ehemalige Patientenzimmer zur Verfügung.EK Unna