Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

1906 wurde diese Kirche gebaut, mit Material einer Vorgängerkirche, die auf Haus Reck stand. Die kleine Kapelle liegt schon auf dem Gebiet der Stadt Hamm, das Dorf Lerche ist jedoch Kamener Gemeindegebiet. Eine evangelische Gemeinde gab es hier schon seit 1567, also schon 50 Jahre nach Luthers Thesenanschlag. Ende der neunziger Jahre erhielt die Kirche neue Fenster, die nach Entwürfen des chilenischen Künstlers José Franzesco Correa Lira angefertigt wurden. Die alte und junge Geschichte wird dort sichtbar: Abendmahl und Grubenlampe finden sich gleich nebeneinander auf den Kirchenfenstern. Sichtbare Predigten auf Gemälden aus Glas.

Zurück zur Seite

Archiv

16. Dezember 2008

Stimmungsvolles Adventskonzert in der Dorfkirche

HEMMERDE.    Anderthalb Stunden exquisite Advents- und Weihnachtsmusik in der Hemmerder Dorfkirche - ein zahlreiches Publikum zog begeistert von dannen. Dirigent Günter Kohlmay mit seinen beiden Chören MGV 1864 Hemmerde und dem Königsborner Paul-Gerhardt-Chor gastierte erstmalig im evangelischen Gotteshaus. 80 Musiker sprengten den Chorraum - Sinnbild für die dichte Gesamtatmosphäre. Neben den Chor- und solistischen Sängern ein junges Streichquartett, dazu Johannes Dobbelstein und Jürgen Scherding mit hellem Bachtrompeten-Ton und Kantor Rainer Kamp bewährt an der Orgel. Im Programm, welches auch die Gemeinde zum Mitsingen mitnahm, dominierten Werke aus dem frühen 20.Jahrhundert, so die Weihnachtskantate "Brich an, Du schönes Morgenlicht" von Wolfgang Lüderitz sowie der Frauenchor "Maria durch ein Dornwald ging", des erst kürzlich verstorbenen Josef Michel. Mehrere Stücke steuerte Günter Kohlmay selbst bei, der ausser dem Dirigat somit als Komponist ("Adventsruf", "Geh, ruf es von den Bergen") und dann noch als Bariton-Solist brillierte. Und diesem Multi-Talent von 82 Lenzen bescheinigte MGV-Vorsitzender Ewald Mehrke mit westfälischem Understatement: "Günter, Du bist gut drauf". Seine Chöre ließen sich anstecken und brachten das halbstündige 22teilige Hauptwerk "Nach Bethlehem" von August Rücker (gest.1952) recht gekonnt zu Gehör. Pfarrerin Anja Josefowitz hatte im liturgischen Rahmen ihre Adventshoffnung kundgetan: "Mutige Schritte tun und aus dem Weg räumen, was bekümmert." Ulrich Knies