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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

16. Mai 2008

Um Gottes willen: Helden!

Kinderbibelwoche: Über 100 Kinder UNNA-KÖNIGSBORN.  "Eine Frau als Heldin? Ja gibt's das denn?", fragt "Feuerwehrmann" Andreas Voss in die von Kindern besetzte Königsborner Paul-Gerhardt-Kirche. Ein vielstimmiges "Jaah!" tönt dem neuen Jugendreferenten zu Beginn der Kinderbibelwoche entgegen. Und schon steht Christiane Neuhaus auf einem "Held"-Podest vor dem Altar. Sie verkörpert die alttestamentarische Mutter des Moses, den diese nach der Geburt entgegen dem Geheiß des ägyptischen Königs drei Monate versteckt hielt und dann im schwimmenden Körbchen auf dem Nil aussetzte. "Um Gottes willen: Helden!", so das Motto für über 100 Königsborner Kinder zwischen 4 und 12 Jahren. "Ich habe von unseren Nachbarn gehört, wie gut die Kinder hier in den Ferien sich miteinander beschäftigen", sagt Gabriele Weinkopf, die ihre Carolin (9) erstmalig zur Bibelwoche anmeldete. Nachbarin Anja Petersmann schickt ihre achtjährigen Zwillinge Neele und Tabea bereits zum dritten Mal ins evangelische Kinder- und Jugendhaus "Taubenschlag". Ihr ist auch wichtig, dass den Kindern "die Kirche näher gebracht" werde; dazu habe sie aus beruflichen Gründen am Wochenende weniger Zeit. Die weiteren "Helden" heißen Moses und David und sind an den folgenden Tagen Thema in Liedern und Bastelaktionen. Immer wieder gibt es - wie schon zu Beginn bei Moses Mutter - Theateranspiele in den acht Gruppen, die von Konfirmanden um Pfarrerin Hannelore Hollstein gestaltet werden. Wie sehr dieses Ferienangebot geschätzt wird, zeigt auch das Entgegenkommen eines benachbarten Großmarkt-Leiters. Von der Rechnung für die Frühstücke der Kinder über 190 Euro strich er flugs die erste Stelle.U. Knies