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Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

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04. März 2008

"Versöhnung" - Palästinenserin predigt zum Frauentag in der Stadtkirche

Im Rahmen des internationalen Frauentages ist Sumaya Farhat-Naser in der evangelischen Gemeinde Unna zu Gast. Sie wird im Gottesdienst am Sonntag, 9. März um 10 Uhr die Predigt zum Thema "Versöhnung" halten. Nach dem Gottesdienst liest sie im Martin-Luther-Haus aus ihrem neuen Buch "Disteln im Weinberg - Tagebuch aus Palästina".
Sumaya Farhat-Naser setzt sich seit vielen Jahren setzt sie sich für eine friedliche Lösung im Nahen Osten ein. Sie schildert ihren Alltag in einem Tagebuch, das von Juni 2006 bis März 2007 geschrieben wurde. Die Autorin berichtet von ihrer Familie, ihren Verwandten und deren Schicksalen, von ihrer Friedensarbeit in Schulen und in Frauengruppen, von ihrer Kultur und traditionellen Festen.
1989 erhielt Sumaya Farhat-Naser für ihren Einsatz für die Aussöhnung zwischen Juden und Palästinensern die Ehrendoktorwürde der Universität Münster. Die Autorin mehrerer Bücher sprich deutsch und ist Leiterin des "Jerusalem Center of woman".
Der Besuch von Sumaya Farhat-Naser kommt zustande auf Initiative des Frauenreferates des Kirchenkreises Unna, der Offenen Stadtkirche, des Büros für Gleichstellungsfragen der Stadt Unna und des Bücherzentrums Unna.