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Dorfkirche Bausenhagen Die Evangelische Dorfkirche ist zwischen 1180 und 1200 als romanische Wehrkirche errichtet worden. Seit über 800 Jahren wird in ihr den Menschen das Wort Gottes verkündet.Bis zum Bau einer neuen katholischen Kirche im Jahr 1875 ist sie als St. Agnes-Kirche von beiden Konfessionen („simultan“) genutzt worden. In den Jahren 1997/98 wurde die Kirche grundsaniert. Anschließend erhielt sie eine zeitgenössischen Innenausstattung und sieben moderne Fenster; sie alle beruhen auf einem der „Ich bin“–Worte Jesu aus dem Johannesevangelium. Der Künstler Andreas Felger aus Gnadenthal (Limburg) hat diese „Predigten aus Glas“ entworfen. Das Deckenfresko mit einem Durchmesser von 140 cm zeigt Christus, den Weltenrichter („Christus Panokrator“) und stammt aus der Entstehungszeit der Kirche. Es wurde 1957 unter Putzschichten wiederentdeckt.

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Archiv

20. November 2006

Sozialer Treffpunkt Gemeindehaus

Wichernhaus: Fortbildung für Multiplikatoren in der Altenarbeit

BERGKAMEN -  "Dieses Haus ist ein großer sozialer Treffpunkt in der Gemeinde", freute sich Peter Hallbauer vom Referat Altenarbeit des Kirchenkreises Unna über ein randvolles Gemeindehaus. Über einhundert LeiterInnen und MitarbeiterInnen der rund 30 evangelischen Seniorentreffs, Seniorenkreise, Altenrunden sowie Altenheim-Personal nahmen jetzt an von ihm angebotenen  "Fortbildung für Multiplikatoren in der Altenarbeit" im Wichernhaus an der Hochstraße  in Bergkamen teil. Unter die voradventliche Stimmung im Wichernhaus mischte sich dann noch überraschender Besuch durch  zwei schlagfertig wie bissig-lästernde Seniorinnen: "Änne und Lisbeth" ("vonne Frauenhilfe Unna-Massen -Ost") sorgten für eine Lachsalve nach der anderen und lieferten  tiefsinnige Parodie über alltägliche  Problemchen und Probleme  des (Senioren-) Lebens ab.  Angesichts  der hoch schäumenden Stimmung  während der Seniorenfortbildung, zeigte sich Christel Beher, ehemalige Küsterin und heute Leiterin des Seniorenkreises im Wichernhaus, um so mehr betrübt:  Den im Haus ansässigen mehr als zwanzig Gruppen wie Posaunenchor, Senioren- und Frauenkreis oder die  Kinder-  und Jugendarbeit, fehle die Möglichkeit wie einst gewohnt, im Gemeindehaus Gottesdienste zu feiern.  "Insbesondere unsere älteren Gemeindeglieder sehnen sich danach, wieder hier im Wichernhaus in den Gottesdienst  gehen zu können". 50 bis 60 Leute seien immer zum Gottesdienst in das Wichernhaus  gekommen, plädiert Beher vehement dafür, den Presbyteriumsbeschluss doch noch einmal zu überdenken. Der inzwischen ins Leben gerufene Förderkreis, der sich für den Erhalt des Wichernhauses einsetzt, hat schon gut fünfzig Mitglieder.                                               T. Nisipeanu