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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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Teamarbeit statt Einzelkämpfer

Das neue „Referat Bildung“ fasst die Familien- und Erwachsenenbildung des Ev. Kirchenkreises Unna zusammen, wie hier Dipl. Päd. Andrea Goede (l.) und Renè Kirchner (r.) darstellen.

„Referat Bildung“ vereint Erwachsenen- und Familienbildung

„Wir haben nur Vorteile und können Synergieeffekte nutzen“, sind sich die beiden Referenten Andrea Goede (Familienbildung) und René Kirchner (Erwachsenenbildung) sicher. So hat der Ev. Kirchenkreis Unna seine beiden Bildungsreferate zusammengelegt und fungiert in diesem Bereich jetzt mit dem Oberbegriff „Referat Bildung“.

Auch auf kirchlicher Landesebene gibt es schon lange Überlegungen, beide Werke zusammen zu führen. „In Dortmund wird dies seit einigen Jahren erfolgreich praktiziert“, weiß Dipl. Päd. Andrea Goede, die zukünftig das „Referat Bildung“ leitet. Neu ist René Kirchner, der Mitte Oktober die Stelle im Bereich der Erwachsenenbildung antrat. Der 46-jährige Familienvater kommt aus Dortmund und bringt internationale Erfahrungen mit. Neun Jahre war er in Schweden im Projekt- und Anforderungsmanagement tätig. Er hat viel mit digitalen Lernplattformen gearbeitet und ist heute selbst Dozent für die Fremdsprache Schwedisch. Auch als Auditor für das Qualitätsmanagement im Logistikbereich war er tätig und hat kurz vor seiner Einstellung beim Kirchenkreis die Weiterbildung zum Digital-/E-Learning Manager bei der IHK bestanden. Privat beschäftigt sich René Kirchner seit 25 Jahren mit Musik und der Tontechnik.

Im neuen „Referat Bildung“ steht vor allem das Arbeiten im Team im Vordergrund. So arbeiten jetzt vier pädagogische Mitarbeitende, ein Mitarbeiter in der Vater-Kind-Arbeit und zwei Verwaltungskräfte zusammen. Schnittmengen und Überschneidungen in den Themenfeldern könne man so besser zusammenbringen. Zukünftig sollen auch die einzelnen Kirchengemeinden verstärkt in das Bildungsangebot mit eingebunden werden. Das ist auch dem Superintendenten Dr. Karsten Schneider wichtig, der die Zusammenführung der Referate befürwortet und unterstützt.

Derzeit läuft in den Bereichen Familien- und Erwachsenenbildung die Programmplanung für 2021. Zukünftig will man auch hier zusammenrücken und ein gemeinsames Angebot erstellen. Ideen hat René Kirchner viele. So könne er sich passend zur Coronazeit eine Art Jobcoaching als Tagesseminar vorstellen. Auch möchte er viele Aktivitäten – vor allem im Bereich der Väterarbeit – nach draußen verlegen. Das Programm ergänzen sollen auch Fortbildungen für Presbyter und Ehrenamtliche, wie beispielsweise ein Rhetorikkurs. Übergreifend interessant ist da auch ein kostenfreier Vortrag zum Thema der persönlichen Vorsorge. So geht es am Donnerstag, 12. November, von 18 bis 20.30 Uhr im Haus der Kirche in Unna um die Vorsorgevollmacht sowie die Patienten- und Betreuungsverfügung. Für diese Abendveranstaltung sind noch Restplätze frei, Anmeldungen sind unter www.ev-fabi-unna.de möglich. Gerne nimmt das Team des Referats Bildung aber auch Vorschläge und Ideen entgegen. „Wir sind offen für alle Anfragen“, freuen sich Andrea Goede und René Kirchner auf reichlich Kontakt.

sd