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1906 wurde diese Kirche gebaut, mit Material einer Vorgängerkirche, die auf Haus Reck stand. Die kleine Kapelle liegt schon auf dem Gebiet der Stadt Hamm, das Dorf Lerche ist jedoch Kamener Gemeindegebiet. Eine evangelische Gemeinde gab es hier schon seit 1567, also schon 50 Jahre nach Luthers Thesenanschlag. Ende der neunziger Jahre erhielt die Kirche neue Fenster, die nach Entwürfen des chilenischen Künstlers José Franzesco Correa Lira angefertigt wurden. Die alte und junge Geschichte wird dort sichtbar: Abendmahl und Grubenlampe finden sich gleich nebeneinander auf den Kirchenfenstern. Sichtbare Predigten auf Gemälden aus Glas.

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Di, 17. November 2020

Einblicke in besondere Tagung

Di, 03. November 2020

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Mo, 02. November 2020

Betet für den Frieden

Fr, 30. Oktober 2020

Tür zu – Kioskfenster offen

Do, 17. September 2020

„Systemsprenger“ zum Start

02. November 2020

Einführung des neuen Kreissynodalvorstandes

Der neue Kreissynodalvorstand im großen Kreis bei seiner Einführung am Reformationstag in Unnas Stadtkirche.

Festgottesdienst und Konzert am Reformationstag

Am Reformationstag wurden die neuen Mitglieder des Kreissynodalvorstandes des Evangelischen Kirchenkreises Unna in ihr Amt eingeführt. Ebenso wurden in dem festlichen Gottesdienst in der Stadtkirche Unna diejenigen verabschiedet, deren Amtszeit nun zu Ende gegangen ist.

Auf der letzten Synode wurde der Kreissynodalvorstand (KSV), sozusagen der Vorstand des Kirchenkreises, turnusgemäß neu gewählt. Vier Frauen und fünf Männer bilden den KSV, dazu noch 6 Vertretungen. Sie alle führte Superintendent Dr. Karsten Schneider in ihr Amt ein. In seiner Predigt betonte Schneider die Bedeutung von Mitbestimmung gerade in der evangelischen Kirche: „Zurecht dürfen wir stolz sein auf den Aufbau unserer Kirche als presbyterial-synodale Organisation. Und darauf, dass jede und jeder sich einbringen kann und wir uns begegnen auf Augenhöhe.“ Die Aufgaben sei anspruchsvoll, denn es gälte „immer wieder zur ringen um den richtigen Weg der Kirche“. Für die Mitarbeit in den vergangenen Jahren bedankte sich Schneider bei den Mitgliedern, die zukünftig dem Gremium nicht mehr angehören. Was sonst mit einem öffentlichen Empfang gefeiert worden wäre, konnte in diesem Jahr lediglich mit Abstand und Maske begangen werden.

Feierlich wurde die Einführung dann nicht zuletzt durch die Musik. Eingebettet ineinander waren der Gottesdienst und ein Konzert: Musik aus dem Barock unter anderen von Bach oder Pachelbel, gespielt von Mitgliedern der Dortmunder Philharmonikern sowie Kirchenmusikdirektorin Hannelore Höft an der Orgel, gaben dem feierlichen Akt einen würdigen Rahmen. Sowohl als Ensemble wie auch solistisch wusste das Ensemble Arethusa auch in der kleinen Besetzung die Kirche klanglich zu füllen. Überraschende Momente waren die Solostücke von Flöten, Cello oder Kontrabass, erklangen sie doch eben nicht aus dem Chorraum, sondern von Chorumgang oder Orgelempore. Langer Beifall am Ende belohnte dafür.

ds