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Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

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27. Juli 2022

91.000 Euro für Brot für die Welt

Die Spenden für die Hilfsaktion Brot für die Welt sind im vergangenen Jahr etwas geringer ausgefallen, aber weiterhin nötig. (Foto: Hermann Bredehorst/Brot für die Welt)

Spenden aus dem Kirchenkreis Unna leicht zurückgegangen

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 90.894 Euro Spenden und Kollekten aus dem Evangelischen Kirchenkreis Unna erhalten. Das sind ca. 10.000 Euro weniger als im Vorjahr. Dies erklärt sich damit, dass in das Jahresergebnis 2021 die Kollekten aus den Weihnachtsgottesdiensten 2020 eingeflossen sind, die im Kirchenkreis alle abgesagt wurden. Angesichts dieser fehlenden Beträge ist der Rückgang erffreulich gering, auch im Vergleich zum Gesamtspendenaufkommen von Brot für die Welt.

„Ich bin froh, dass sich im Kirchenkreis Unna so viele Menschen mit Brot für die Welt für die Menschen in ärmeren Ländern einsetzen. Dafür danke ich allen sehr“, sagt Superintendent Dr. Karsten Schneider. „Ein großer Teil der Spenden fiel coronabedingt weg, besonders die Kollekten in den Weihnachstgottesdiensten. Umso schöner, dass die Spendenbereitschaft über das ganze Jahr hoch blieb. Ich lege daher eine Unterstützung von Brot für die Welt auch weiterhin allen ans Herz.“ Im Kirchenkreis Unna haben sich in der Vergangenheit immer wieder Gemeinden mit besonderen Aktionen wie „5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“ an Spendenaktionen beteiligt. Auch solche Aktionen waren im vergangenen Jahr nicht umzusetzen.

Jahresbilanz vorgelegt

Das Evangelische Hilfswerk erklärte anlässlicher der Veröffentlichung der Jahresbilanzen Ende Juli Bilanz:
"Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit des evangelischen Hilfswerks im vergangenen Jahr mit mehr als 63,6 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein Minus von 13,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2020: 76,8 Mio. Euro). Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt auch 2021 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Drittmittel, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen für die weltweite Arbeit 321,2 Millionen Euro zur Verfügung, das waren 1,6 Millionen Euro weniger als 2020 (322,8 Mio. Euro).
Für die Partnerorganisationen von Brot für die Welt stand auch das Jahr 2021 – wie schon das Vorjahr – ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und ihrer Auswirkungen auf die Menschen in den ärmeren Regionen. Denn für den größten Teil der Weltbevölkerung greifen keine staatlichen Schutzmechanismen bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Armut. Daher waren die Folgen der Pandemie in Afrika – auch bei lange niedrigen Inzidenzen – verheerend. Gemeinsam mit lokalen Partnern hat Brot für die Welt daher etwa Impf-Aufklärungskampagnen durchgeführt oder eine bessere Aussattung von Gesundheitszentren unterstützt.

Brot für die Welt hat im im vergangenen Jahr 646 Projekte neu bewilligt. Afrika (216 neue Projekte) und Asien (202 neue Projekte) waren die Schwerpunktregionen. Afrika steht mit 94,19 Millionen Euro auch an der Spitze der Bewilligungssumme. In den meisten neuen Projekten geht es um langfristige Hilfe gegen Hunger und Mangelernährung und die Stärkung der lokalen Zivilgesellschaft.
Insgesamt hat Brot für die Welt für Hilfsprojekte 277,7 Millionen Euro (90,6 Prozent der Mittel) ausgegeben. Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 9,4 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als niedrig."

Informationen zu Hilfsprojekten und der Arbeit von Brot für die Welt und die Möglichkeit zur online-Spende gibt es auf auf der Seite www.brot-fuer-die-welt.de

ds/brot für die welt