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Der Glockenturm der Thomaskirche in Bergkamen ist noch neu - er wurde 2012 erbaut. Durch die Fassade hindurch sind die Kirchturmglocken zu sehen. Die Kirche selbst steht im Stadtteil Overberge und gehört zur Ev. Friedenskirchengemeinde Bergkamen.

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Archiv

11. September 2018

Vom Rhein über den Hellweg bis nach Polen

DieSchuhe schnüren und für Klimagerechtigkeit eintreten - das ist Ziel des Pilgerweges "Geht doch!"

Pilgerweg für Klimagerechtigkeit macht Halt in der Region

In diesem Jahr pilgert eine wechselnde, ökumenische Gruppe von Bonn über Berlin und weiter nach Katowice/Polen. Dort werden ab dem 3. Dezember die Spielregeln für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt. Der Pilgerweg unter dem Motto „Geht doch!“ vom 9.9. bis 9.12.2018 geht mitten durch Westfalen und macht auch im Kirchenkreis Unna Halt.

Halt in Opherdicke und Lünern

Am 21. September führt der Weg von Schwerte über Holzwickede nach Unna-Lünern, am nächsten Tag geht es in Richtung Soest weiter. Die erste Zwischenstation ist gegen 12.30 Uhr in der Evangelischen Kirche in Opherdicke. Dort werden Pfarrer Christian Bald und der ökumenische Arbeitskreis Holzwickede die Pilger empfangen und mit einem Mittagsimbiss stärken, danach wird eine Pilgerandacht gehalten. Das Ziel an diesem Tag ist die Ev. Kirche in Lünern, dort ist um 20 Uhr ebenfalls eine Pilgerandacht. Nach einer Übernachtung im Ludwig-Polcher-Haus macht sich die Pilgergruppe am nächsten Tag auf, um über Werl nach Soest und dann weiter in Richtung Osten zu gehen. Interessierte können an den Haltepunkten dazukommen. Wer dieses oder andere Teilstücke mitpilgern möchte, kann sich unter www.klimapilgern.de anmelden.

Für eine klimagerechte Welt

Die Initiative zu dem Pilgerweg kommt von einem breiten ökumenischen Bündnis. Die Hauptforderungen auf dem Weg zu einer klimagerechten Welt sind die Schaffung eines verbindlichen Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Vertrages, die Einleitung des Kohleausstiegs und ein sozial verträglicher Strukturwandel in den betroffenen Braunkohleregionen sowie mehr Gerechtigkeit beim Umgang mit den Auswirkungen der Klimaveränderungen.