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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten. Musikinteressierte mögen sich an der Walcker-Orgel erfreuen, die vom weltberühmten Organisten Wilhelm Middelschulte und seiner Familie 1910 gestiftet wurde.

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Archiv

08. März 2014

In Käfer und Isetta pilgern

Die beiden Pfarrer Steffen Hunder und Dirk Heckmann (2. und 3. v.l.) laden mit anderen Oldtimerfreunden zur ersten Oldtimer-Pilgertour durch das Ruhrgebiet ein.

Oldtimer-Tour durch den Pott
Pilgern, das geht doch nur zu Fuß, denkt man zunächst. Im Sommer soll der Beweis erbracht werden, dass man auch fahrend pilgern kann. Oldtimer-Pilgern heißt das Projekt. Initiiert wurde es vom Essener Pfarrer Steffen Hunder und seinem Kollegen Dirk Heckmann aus Unna. Am 28.6. sind Oldtimer-Fans eingeladen, von Essen bis nach Fröndenberg mit ihren alten Blech-Schätzchen zu pilgern. Steffen Hunder ist überzeugt, dass pilgern und fahren sich nicht widersprechen: "Mit dem Oldtimern pilgern kann man hervorragend, da das Fahren mit Oldtimern eine gute Art der "Entschleunigung" ist in unserer hektischen Zeit. Es hat fast etwas Meditatives, wenn man mit einem Oldtimer entspannt durch die Landschaft fährt und hier und da mal anhält, um besondere Orte neu zu entdecken." Die Tour steht unter dem Motto des evangelischen Jahresthemas "Reformation und Politik". An der Ruhr entlang
Die Strecke beginnt in Essen an der Auferstehungskirche und führt die ganze Zeit an der Ruhr entlang, zuerst zu der 1000-Jahre alten Dorfkirche in Bochum Stiepel, dann zum Tagungszentrum Haus Villigst in Schwerte, das auf ein altes Rittergut aus dem 12. Jahrhundert zurückgeht. Und zum Abschluss kommt noch ein besonderes Kleinod: die evangelische Dorfkirche in Bausenhagen bei Unna.Doch zum Pilgern gehören ja nicht nur Ziele, sondern auch Besinnung und besondere Gedanken. Dies hat auch seinen Platz, berichtet Hunder: "Auf unserer Pilger-Rallye erlebt man, wie interessant und vielfältig die kirchliche Landschaft im Ruhrgebiet ist. Wir werden mit einer Reisesegen-Andacht in der Essener Auferstehungskirche beginnen, in der Stiepeler Dorfkirche erfahren wir etwas über dieses architektonische Kleinod, von dem es sogar eine Briefmarke gibt. In Haus Villigst werden wir vom Vizepräsidenten der Ev. Kirche von Westfalen etwas über den Dialog von Kirche, Politik und Gesellschaft hören und zum Abschluss werden wir in der Dorfkirche von Bausenhagen u.a. die beeindruckenden Kirchenfenster von Andreas Felger bewundern können." Für den Tag der Pilger-Fahrt wünschen sich Hunder und Heckmann nun noch strahlenden Sonnenschein und dass alle Oldtimer-Pilger gesund und unfallfrei die Fahrt erleben werden. Wer ein entsprechendes Gefährt sein Eigen nennt und gerne mitpilgern möchte, kann sich ab sofort anmelden. Anmeldung und weitere Infos:
Projektbüro Reformationsdekade im
Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V.
Felix Eichhorn0231-5409294 oder: 540915
Felix.eichhorn@ebwwest.deds