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Die Kirche wurde ab 1230 als Klosterkirche eines Zisterzienserinnenklosters gebaut. Sie war von Anfang an mit dem märkischen Grafengeschlecht von Altena verbunden und wurde als Grabeskirche genutzt. Das Kirchenschiff selber wurde damals vom „normalen“ Volk genutzt. Der Bereich unter der Empore wurde lange als eine Art Krypta ausgewiesen. Hier fanden z.B. einige Grafen von der Mark, aber auch Äbtissinnen ihre letzte Ruhestätte (z.B. Graf Otto – 1262, Graf Engelbert – 1391). Nach gut 200 Jahren Klostertätigkeit wurden die Klosterregeln allmählich aufgegeben. Die Einrichtung wurde zu einer Versorgungsstätte für Töchter des südwestfälischen Hochadels. Der Marienaltar im Seitenschiff der Stiftskirche ist in seiner Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen. Er ist um 1400 entstanden und wird Konrad von Soest zugeschrieben. Er erzählt einen Marienzyklus und setzt damit kirchliche Legendenbildung und biblisches Material in Farbe um. Der Reichsadler auf dem Altar mit den Initialen FR für Friedericus Rex (Preußenkönig Friedrich) erinnert an die Fürsorgeflicht Preußens gegenüber der Stiftskirche seit der Säkularisation von 1803. Die Kirche gehört bis heute dem Land Nordrhein-Westfalen in der preußischen Rechtsnachfolge.

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Archiv

06. März 2014

Einsatz für den Frieden in der Ukraine

Aufruf zu Verhandlungen und zum Gebet
Angesichts der sich zuspitzenden Krise in der Ukraine und auf der Krim-Halbinsel ruft die evangelische Kirche dazu auf, alle diplomatischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Konflikt friedlich zu lösen. "Statt das Militär zu mobilisieren, kann es in der jetzigen Situation nur heißen, dass sich alle Seiten möglichst schnell an einen Tisch setzen und in Verhandlungen nach friedlichen Lösungen für eine rasche Beilegung der Krise suchen", so der EKD-Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Renke Brahms. Der Ukrainische Kirchenrat hatte zuvor an die internationale Gemeinschaft appelliert, alles für den Erhalt des Friedens in der Ukraine zu tun. Auch der Moskauer Patriarch Kyrill kündigte an, sich für eine friedliche Lösung des russisch-ukrainischen Konfliktes um die Krim einzusetzen. Für den Frieden beten
Die Friedensbeauftragte der Ev. Kirche von Westfalen und Superintendentin Annette Muhr-Nelson ruft zudem auf, für die Menschen in der Ukraine zu beten: "Wir drücken damit ja auch die Solidarität mit den vielen Menschen aus der Ukraine, vor allem Mitglieder der jüdischen Gemeinde, aus, die bei uns im Kreis Unna leben und sich Sorgen um ihre Angehörigen und Freunde in der ehemaligen Heimat machen." Sie bittet daher die Gemeinden in das Gebet um Frieden für die Ukraine mit einzustimmen.. Die Ev. Kirche von Deutschland hat hierzu einen Vorschlag veröffentlicht. Allmächtiger Gott, himmlischer Vater, wir beklagen vor Dir den Streit und die Zwietracht in der Ukraine. Du kannst die Herzen der Menschen wenden. Lass sie Frieden suchen statt Krieg, gegenseitige Hilfe statt Vorherrschaft , und Gerechtigkeit statt eigenem Vorteil. Zeige den Verantwortlichen und Mächtigen den Weg des Friedens. Stehe den Gläubigen, Gemeinden und Kirchen bei, Deinen Frieden zu bezeugen. Gib allen Menschen Kraft, der Versuchung zur Gewalt zu widerstehen. So bitten wir durch Jesus Christus, unsern Herrn und Erlöser. AMEN. ds