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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

26. April 2012

Fast vergessenes Jubiläum 20 Jahre Gehörlosenarbeit

Hartmut Geßler, 2. von rechts überreicht Pfr, Chudaska die Jubiläumsurkunde und ein Geschenk, rechts Vereinsvorsitzender und Gemeindesprecher Siegfried Schiller, links Wolfgang Dworak, Vereinsvorsitzender und Gemeindesprecher aus Unna

Eine Überraschung gab es für Pfarrer Reinhard Chudaska bei der gut besuchten Versammlung des Gehörlosenvereins Oberaden. Nach dem Gottesdienst am 21. April erinnerte Gemeindesprecher Hartmut Geßler vor vielen Gästen daran, dass Pfr. Chudaska am 21. März 1992 durch den damaligen ev. Landesbeauftragten für Gehörlosenseelsorge Pfarrer Weiß aus Siegen für den Dienst in den Gehörlosengemeinden des Kirchenkreises Unna eingeführt wurde. Seitdem hält er regelmäßig am 3. und 4. Samstag eines Monats gebärdensprachliche Gottesdienste in der Martin-Luther-Kirche in Oberaden und im Haus der Kirche in Unna und besucht anschließend die Versammlung der örtlichen Gehörlosenvereine.
Chudaska hatte an diesem Tag überhaupt nicht an das Jubiläum gedacht und war sehr überrascht. Darum war er noch nicht einmal feierlich angezogen und hätte am liebsten den Talar angelassen. Hartmut Geßler erinnerte in seiner Gratulation an das vor 20 Jahren von ihm gegebene Versprechen, das Wort Gottes in Gebärdensprache zu verkünden, dankte für die gute Zusammenarbeit und überreichte dem Seelsorger eine persönliche Urkunde sowie ein schönes kulinarisches Geschenk.
Nun ist Chudaska "vorgewarnt". Für den Jubiläumsgottesdienst in Unna zieht er auf jeden Fall einen Anzug an.

Mehr zur Gehörlosenseelsorge unter
http://www.evangelisch-in-unna.de/seelsorge_gehoerlose.html