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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

04. Februar 2010

Severinsvesper Kamen - Erlös für "Kinder in Blick"

KAMEN.   Die Kamener waren bei der traditionellen Severinsvesper wieder in Spendenlaune. Insgesamt kamen stolze 2.380,50 Euro für den guten Zweck zusammen. Das Geld geht in diesem Jahr an die Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Kamener Beratungszentrum der Diakonie Ruhr-Hellweg. Dort hat man mit einem speziellen Projekt insbesondere und wortwörtlich die "Kinder im Blick". Es ist schon längst gute Tradition, dass sich die Kamener im Vorfeld des historischen Kirmestrubels alljährlich zu einer wohltätigen Vesper einfinden. Dort wird nicht nur gespeist, sondern auch für einen sozialen Zweck gespendet. "Ich bin froh über diese gute Tradition", betonte Bürgermeister Hermann Hupe. "Denn der Bedarf, Soziales über Spenden zu finanzieren, steigt zunehmend - und die Möglichkeiten der Finanzierung werden immer schwieriger", hob er aus eigener Erfahrung hervor. Auf Spenden ist auch die Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Kamener Beratungszentrum der Diakonie Ruhr-Hellweg angewiesen. Dort wird neben der normalen Beratung von Ehepartnern, jungen Müttern und jungen Familien seit einiger Zeit das Wohl der Kinder besonders fokussiert. "Wir helfen mit diesem besonderen Projekt Eltern, die in Trennung leben, die Bedürfnisse und Gefühle ihrer Kinder während des Trennungsprozesses nicht aus dem Auge zu verlieren", erläutert Diakonie-Berater Matthias Schlegel. In Gruppengesprächen, gemeinsamen Übungen sowie Einzelgesprächen und in Diskussionen schärfen Mütter und Väter den Blick für die Sorgen und Nöte ihrer Kinder, die nicht weniger unter der Trennung der Eltern leiden. Die neuen Kurse unter dem Motto "Kinder im Blick" sollen am 12. und 18. März beginnen. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 02307 947430 sowie E-Mail beratungszentrum-kamen@diakonie-ruhr-hellweg.de   oder   unter www.diakonie-ruhr-hellweg.dediakonie