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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

23. Juni 2009

"Von wegen nix zu machen" - Wahlprüfsteine und Aktion gegen Kinderarmut

Zwei nue Bausteine gegen Kinderarmut: Pfr. Herbert Ritter, Sup. Annette Muhr-Nelson, Diakon Dietrich Schneider, Pfr. Helge Hohmann

Im Rahmen seines Engagements gegen Kinderarmut hat der Kirchenkreis Unna zwei neue Bausteine vorgestellt: Unter dem Dach der Kampagne der EKvW "Lasst uns nicht hängen" wurde auf der Synode des Kirchenkreises am 17.6. die Aktion "Von wegen nix zu machen" gegen die Bildungsarmut von Kindern gestartet. Denn oft können Kinder nicht mit Schulmaterial ausgestattet werden: Stifte, Farbkasten, Zirkel und Turnzeug sind teuer.
Kirchengemeinden sind aufgerufen, einen Beitrag aus ihrem Klingelbeutel, aus ihren Diakoniemitteln für ihre Kindertagesstätten und Offenen Ganztagsschulen zur Verfügung zur stellen. Damit soll unbürokratisch vor Ort armen Kindern geholfen werden. Dieser Beitrag wird in den nächsten drei Jahren verdreifacht: Denn im Folgejahr wird genau dieser Beitrag noch einmal aus Mitteln der Aktion Lichtblicke zur Verfügung gestellt. Im dritten Jahr bringt der Kirchenkreis nocheinmal den gleichen Betrag ein. "Nachhaltigkeit ist hier wichtig," weiß Pfr. Herbert Ritter aus Heeren-Werve.
Die Erzieherinnen aus Kindertagesstätten und Offenen Ganztagsschulen wissen, welche Familien diese Unterstützung benötigen. Dabei fließt kein Bargeld, sondern die Einrichtungen halten selber Vorräte an entsprechendem Material vor. Oder es werden Konten bei Fachgeschäften vor Ort für bestimmte Familien und Artikel eröffnet.
Wer sich beteiligen möchte, kann sich bei der örtlichen Kirchengemeinde melden oder eine Spende auf dieses Konto überweisen:
Stichwort: "Kapagne gegen Kinderarmut", Kto 1735 bei der Sparkasse Unna (BLZ 443 500 60)
"Konkrete Hilfe darf die politischen Rahmenbedingungen nicht aus dem Blick verlieren," betont Pfr. Helge Hohmann, Vorsitzender des kreiskirchlichen Sozialausschusses. So hat dieses Gremium Wahlprüfsteine für die Kommunalwahl 2009 erarbeitet. Dabei geht es um die Frage "Was tun die Parteien der Städte und Gemeinden im Kreis Unna konkret gegen Kinderarmut?" Die Wahlprüfsteine finden Sie hier. Gudrun Mawick