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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

07. Juni 2009

7.6. Kanzelrede: Die Reformation und ihre Folgen - Heinrich Peuckmann

Weil Schrift und Sprache die Reformation prägten und Impulse für die Zukunft setzten, soll in vier literarischen Predigten ein Blick "von Außen" auf die Reformation in Unna geworfen werden, die vor 450 Jahren ihre Anfänge nahm. Nicht Pfarrer oder Pfarrerinnen, sondern Schriftsteller und Journalisten nehmen dann die Reformation in ihren "Kanzelreden" die Reformation und ihre Auswirkungen auf Kirche, Gesellschaft und Politik ins Visier. Veranstalter dieser Predigtreihe sind die Kulturbetriebe der Stadt Unna in Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde Unna. Als erster "Kanzelredner" nimmt der Kamener Lehrer und Autor Heinrich Peuckmann am Sonntag, dem 7. Juni, um 11.30 Uhr, in der Stadtkirchein Unna den Prediger "Philipp Nicolai" und seine weltbekannten Choräle "Wachet auf, ruft uns die Stimme" und "Wie schön leuchtet der Morgenstern" in den literarischen Blick. Peuckmann stellt den literarischen Bezug zu den in Unna zur Pestzeit und mitten in der damals vorherrschenden Endzeit- und Untergangsstimmung entstandenen Mut und Zuversicht ausstrahlende Chorälen her. In seiner Kanzelrede geht auf die Fragestellung ein, welche Impulse sich daraus für heute entwickeln.  Die Liturgie gestaltet in diesem Gottesdienst Pfrn. Barbara Dietrich. Und so geht es weiter: Die nächste Kanzelrede steht am Sonntag, dem 5. Juli, ebenfalls um 11.30 Uhr, in der Stadtkirche Unna an. Dann zielt Arnd Brummer, Chefredakteur des evangelischen Magazins "chrismon", mit dem Thema "Reformation ist Kommunikation" auf aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Hier finden Sie die weiteren Kanzelreden.Tonino Nisipeanu