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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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Archiv

16. Dezember 2008

Mini-Krippe für den Seelsorger

Geschenk: Filigrane Weihnachtskrippe steht gut geschützt in einer Walnuss   FRÖNDENBERG.   Eine komplette Weihnachtskrippe, die in einer Walnuss locker Platz findet -  man mag es ja kaum glauben, aber was das Auge da sieht, ist echt! Stunden filigranster Schnitzarbeit für die teils nur millimetergroßen Figuren - vom Stall, dem Jesuskind in der Krippe, Maria und Josef - bis hin zu den drei Weisen aus dem Morgenland und dem Stern von Bethlehem. Dieser verbreitet mit einer ebenfalls Mini-LED-Lampe sein batteriegespeistes warmes Licht in der gut drei Zentimeter hohen Walnuss. Geschnitzt hat diese Krippe der 79jährige Gerd Koch aus Fröndenberg. Mit einem Skalpell - "aber alles ohne Lupe", schmunzelt der frühere Metallgießer. Aus hellem Pappel- und dunkelbraunem Nussbaumholz entstanden die unglaublich kleinen wie detailreichenFigürchen in der Walnuss. "Das war vor zehn Jahren - in der Zeit damals habe ich meine kranke Frau gepflegt", erinnert sich der Rentner. Um in diese sehr schwere Zeit "etwas Ruhe rein zu bringen", habe er sich mit dem Schnitzen abgelenkt und zwei solcher Miniaturkrippen gefertigt. Im Anschluss an eine Seniorenfeier nutzte Gerd Koch jetzt die Gelegenheit, Pfarrer Achim Heckel die Weihnachtskrippe in der Walnuss zu schenken. "Eh das alles doch mal unter die Räder kommt", schmunzelt der Hobby-Schnitzer, der zwar schon im Laufe der Jahrzehnte einige Miniaturen und Schnitzarbeiten geschaffen hat, aber nur zwei Krippen in dieser "Größe". Die beiden aufrecht stehenden Walnussschalen lassen sich sogar mittels eines goldfarbenen Scharniers verschließen, so dass man die Weihnachtskrippe im Inneren nicht gleich sehen kann. "Ein ganz, ganz tolles Geschenk", freute sich Seelsorger Achim Heckel über die unerwartete vorweihnachtliche Überraschung mitten aus seiner Gemeinde. Gerd Koch hat schon als kleiner Junge angefangen, Schiffe aus Holz zu schnitzen. Über all die Zeit hielt die Freude an seinem Steckenpferd an. "Dafür war die Kneipe immer tabu für mich!", zeigt sich der gebürtige Stettiner zufrieden mit seiner Leidenschaft für Holz. Seine selbst gefertigten Miniaturen fanden auch schon öffentliche Beachtung im Rahmen einer Schul-Ausstellung. Küchenschrank, Herd und Mini-Möbel fürs Puppenhaus oder diverse Eisenbahnen gab Koch immer mal wieder als Geschenk weiter an eigene Kinder, Enkel und auch an ein Waisenhaus. Tonino Nisipeanu