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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

04. April 2008

Kreuzweg

50 Jahre Ökumenischer Kreuzweg der Jugend in Fröndenberg   FRÖNDENBERG.   Rentner sind inzwischen die ersten Teilnehmer am Fröndenberger "Ökumenischen Kreuzweg der Jugend", zu dem man sich an der Ruhr stets eine Woche vor Karfreitag aufmacht. Heiner Redeker, der katholische Gemeindereferent und Friedhelm Wegener, Jugendreferent der evangelischen Stiftsgemeinde gestalteten mit ihren Helfern auch dieses Jahr wieder eindrucksvolle Stationen. Ihr ökumenischer Appell 2008: "Klagt nicht über das, was nicht geht - sondern tut, was geht!" Die ersten drei Stationen, von "Druck aushalten" bis "Zur Seite stehen", erlebten die Fröndenberger Jugendlichen in der Josefskirche. Danach erklang Redekers Gitarre in der evangelischen Stiftskirche zum Motto-Lied "Jesus, der Menschensohn, kam nicht, sich bedienen zu lassen."  Georgs-Pfadfinder und Konfirmanden blieben danach im Stifts-Gemeindehaus zum kulinarisch-gemütlichen Teil zusammen. Dass der Jugendkreuzweg 1958 Premiere feierte - und dies bundesweit, hatte mit der deutschen Sondersituation zu tun. Vom damaligen Berliner Katholikentag ausgehend wurde eine "Gebetsbrücke" erbaut, die die Jugendlichen in Ost- und Westdeutschland in Verbindung halten sollte. Diese ökumenische Klammer hat auch die Vereinigung 1989/90 überdauert, so dass heute landesweit etwa 30.000 junge Menschen zu einer der größten regelmäßigen ökumenischen Jugendaktionen zusammenfinden. U. Knies