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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten. Musikinteressierte mögen sich an der Walcker-Orgel erfreuen, die vom weltberühmten Organisten Wilhelm Middelschulte und seiner Familie 1910 gestiftet wurde.

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Archiv

19. Oktober 2007

"Wir singen gern"

MASSEN.    Singen hat Charlotte und Rolf-Dieter Schmidt in jungen Jahren zusammengeführt - in den Reihen der "Heilsarmee" damals. Charlotte machte in den 50er Jahren schon im Dortmunder Schulchor mit, Rolf Dieter im Posaunenchor Herborn in Hessen. Gesang verbindet sie seitdem ein Leben lang. Wenn jetzt die Enkel das Haus bevölkern, wird besonders viel und gern gesungen. Bei ihrer Goldhochzeit feierten vor drei Jahren gleich zwei Chöre mit: der Massener Kirchenchor und der Paul-Gerhardt-Chor aus Königsborn, wo beide als unverzichtbare, intonierungssichere Stützen in Sopran und Bass fungieren. "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren", das ist das gemeinsame Lieblingslied im Geistlichen. Überhaupt: Paul Gerhardts Liedtexte, seien so "schnell lernbar" - eben weil sie der beiden Herz so gut erreichen. Rolf-Dieter, der in Massen lange Jahre ein Blumengeschäft führte, hat auch unter den Volksliedern seine Favoriten, vorneweg "Kein schöner Land in dieser Zeit". Und Charlotte? "Mit Lieb' bin ich umfangen!", kommt’s mit beziehungsreichem Lachen flugs über ihre Lippen - das sei ihre lebenslange Erfahrung. Und auch für die Schunkellieder beim Königsborner Chor-Karneval haben beide Sinn und Organ. U. Knies