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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten. Musikinteressierte mögen sich an der Walcker-Orgel erfreuen, die vom weltberühmten Organisten Wilhelm Middelschulte und seiner Familie 1910 gestiftet wurde.

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Archiv

29. März 2001

Gründungsversammlung

FÖRDERVEREIN "Friedhof Oberaden" OBERADEN · 154 Bürgerinnen und Bürger waren bei der Gründungsversammlung des "Fördervereins Friedhof Oberaden" im Gemeindesaal des Martin-Luther-Zentrums dabei. Hintergrund dieser Fördervereinsgründung ist die Absicht der Evangelischen Kirchengemeinde Oberaden, den jetzigen Kommunalfriedhof an der Mühlenstraße in Oberaden in eigener Trägerschaft zu übernehmen, da zur Zeit hier nur Bestattungen auf Familiengruften stattfinden können - und das auch nur bis zum Ende des Jahres 2010.

Der Verein soll im Vereinsregister eingetragen werden; er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige. Zweck des Vereins ist es, für den Erhalt des Friedhofes Oberaden einzutreten und ihn ideell, materiell und personell zu unterstützen und für sein Fortbestehen und seinen Ausbau Sorge zu tragen. Der Verein wird seine Ziele in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde Oberaden verfolgen.

Sowohl die Evangelische als auch die Katholische Kirchengemeinde sind sich darüber einig, dass nach Übernahme alle Bürger aus Oberaden, unabhängig von der Konfession, hier beerdigt werden können. Über den weiteren Verlauf müssen nun Verhandlungen mit der Stadt Bergkamen aufgenommen werden. Nach längerer Diskussion beschloss die Versammlung mit großer Stimmenmehrheit, einen Vereinsbeitrag von 33 Euro jährlich zu erheben.