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Martin-Luther Kirche Oberaden: 1957 wurde die Kirche eingeweiht. Der große Turmhelm hat die Form einer Wetterlampe, das große Kreuz im Altarraum wurde aus Spurlatten gefertigt, so nimmt sie Bezug auf den Bergbau. Die Fensterbilder im linken Seitenschiff zeigen die soziale Zusammensetzung und die Geschichte der Gemeinde der 50er Jahre, die bäuerliche Entstehung Oberadens, den Bergbau und die Stahlindustrie. In der Mitte das alte Fenster aus der Vorgängerkirche, die Lutherrose. Die Kirche steht auf historischen Boden, inmitten des 11 v. Chr. errichteten größten Römerlagers nördlich der Alpen.

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Archiv

20. Januar 2023

Pläne für Mtoni

Jean Gottfried Mutombo, Michaela Pfeiffer, Dietrich Schneider und Anja Wulf (v.L.) besuchten die VEM in Wuppertal, um mit Dr. John Kabango (r.) n?chste Schritte des Projektes zu planen. Foto: VEM

Geburtsstation in Tansania wird weiter unterstützt

Wenn ein Hilfsprojekt seit über fünf Jahren erfolgreich läuft, ist das ein guter Grund, zurück und nach vorne zu schauen. Deshalb hatten Anja Wulf und Michaela Pfeiffer ins Gemeindehaus Frömern eingeladen, denn seit 2017 begleiten sie das Projekt „Mtoni-Unna Ward“, eine Geburtsstation in Dar es Salaam/Tansania. Für die Zukunft gibt es aber auch schon neue Pläne.

Wulf und Pfeiffer sind selbst Hebammen. Über die Partnerschaftsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Unna kam Anja Wulf bei einem Delegationsbesuch 2016 erstmals in Kontakt mit der damals im Aufbau befindlichen Geburtsstation im Mtoni Diaconical Centre. Aus diesem ersten Kontakt wurde im Laufe der Zeit ein reger Austausch, ein gemeinsames Entwicklungsprojekt, eine Freundschaft zwischen den Kontinenten und „eine echte Herzensangelegenheit“, so Wulf. So berichtete sie von ersten Lieferungen medizinischer Geräte bis zu den Schulungen des Personals und dem letzten Besuch im vergangenen Herbst gemeinsam mit einer Kirchenkreisdelegation. Viele Bilder belegten die enorme Entwicklung von der sehr einfachen ein Zimmer großen Geburtsstation hin zu einer gut ausgestatteten und technisch wie personell professionell geführten medizinischen Einrichtung.

Nun stehen für Mtoni weitere Planungen wie der Bau eines zweiten Kreissaals und eines Ruheraumes für Neugeborene und Mütter an. Über die nächsten Schritte verständigten sich Anja Wulf, Michaela Pfeiffer, Dietrich Schneider (Tansania-Arbeitskreis) und Jean-Gottfried Mutombo (Oikos-Institut) mit dem Leiter der Abteilung Afrika der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), Dr. John Wesley Kabango, bei einem Besuch in Wuppertal. „Das Projekt ist so außergewöhnlich, wir zeigen es gerne anderen“, schwärmt Kabango. So wird der Rat der VEM bei seiner Tagung im März in Dar es Salaam auch die Geburtsstation besuchen. Michaela Pfeiffer wird dann Gelegenheit haben, die weitere Planungen den Delegierten zu erläutern – sie reist zur gleichen Zeit nach Tansania. Im Herbst plant der Tansania-Arbeitskreis des Ev. Kirchenkreises Unna, Mitarbeitenden der Station zweiwöchige Praktika in Deutschland zu ermöglichen. „Wir erweitern damit den Horizont unserer Partnerschaftsarbeit über die Begegnung in den Gemeinden hinaus, ich bin sehr gespannt darauf“, so Schneider. Der Kirchenkreis empfängt im Oktober auch die große Delegation aus den Partner-Gemeinden und -Kirchenkreisen Tansanias. ds  

Spendenkonto:

IBAN DE 53 4435 0060 0000 0216 59
des Ev. Kirchenkreises Unna bei der Sparkasse Unna - Stichwort Mtoni