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Dorfkirche Bausenhagen Die Evangelische Dorfkirche ist zwischen 1180 und 1200 als romanische Wehrkirche errichtet worden. Seit über 800 Jahren wird in ihr den Menschen das Wort Gottes verkündet.Bis zum Bau einer neuen katholischen Kirche im Jahr 1875 ist sie als St. Agnes-Kirche von beiden Konfessionen („simultan“) genutzt worden. In den Jahren 1997/98 wurde die Kirche grundsaniert. Anschließend erhielt sie eine zeitgenössischen Innenausstattung und sieben moderne Fenster; sie alle beruhen auf einem der „Ich bin“–Worte Jesu aus dem Johannesevangelium. Der Künstler Andreas Felger aus Gnadenthal (Limburg) hat diese „Predigten aus Glas“ entworfen. Das Deckenfresko mit einem Durchmesser von 140 cm zeigt Christus, den Weltenrichter („Christus Panokrator“) und stammt aus der Entstehungszeit der Kirche. Es wurde 1957 unter Putzschichten wiederentdeckt.

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Archiv

18. Juli 2022

Kunst-Ausstellung in der Stadtkirche

K?nstler Yannick Leniger arbeitete viel auf dem Boden der Stadtkirche. Sein Bild hat er ?Dreifaltigkeit? genannt. Foto: Dehnert

Zum 700jährigen Jubiläum der Ev. Stadtkirche Unna fand im April bereits die Aktion „Artists in Residence“ in der Kirche statt, d.h. Künstlerinnen und Künstler richtet für eine Woche ihr Atelier im Kirchraum ein. In dieser Zeit sind die verschiedensten Kunstwerke unter dem Titel „Gott wohnt in der Stadt“ entstanden. Diese Werke können jetzt in der Stadtkirche betrachtet werden, die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Offenen Stadtkirche (di.-fr. 10-13 Uhr und 15-17 Uhr sowie sa. 10-14 Uhr) geöffnet und dauert bis zum 25. September.

Mitgemacht haben die Künstlerinnen und Künstler Anne Deifuß, Ulrike Harre, Ilona Hetmann, Thomas Hugo, Yannick Leniger, Slavomir Taler, Birgit Poletto, Doris Schwingenheuer sowie Frauke und Dietmar Nowodworski, die ihre Kunstwerke auch zum Verkauf anbieten. Die Erlöse sind teilweise für die Sanierung der Stadtkirche bestimmt.

Anne Deifuß hat unter dem Titel „Seelenwanderung“ gleich vier Tuschezeichnungen angefertigt, die teils mit Lupe entstanden. „Die Stadtkirche ist ein wundervolles Zuhause für Gott. Sie strahlt Ruhe und Frieden aus und führt die Menschen zusammen… An diesem Ort können wir die Seelen baumeln lassen und Ruhe finden. Gott sind wir Alle. Unser Denken und unser Tun zeigen, wieviel des göttlichen Gedankens in uns wohnt. Dann wohnt Gott auch in der Stadt, in jeder Zelle und überall“, schreibt sie zu ihren Werken.

Yannick Leniger, der stundenlang auf dem Kirchboden kniete und sein Bild malte, hat sein Werk „Dreifaltigkeit“ genannt. Das besondere Licht in der Kirche hat Birgit Poletto in ihrem Werk verewigt. Es heißt „in lucem – im Licht“. „Die farbigen Akzente spiegeln die Lichteffekte der wunderschönen Stadtkirche wider“, schreibt sie.

Eine Skulptur mit Teilen aus der Stadtkirche stellt das Künstlerpaar Frauke und Dietmar Nowodworski aus. „Knocking on Heaven´s door“ heißt es und beinhaltet Elemente der Kirche. So stammt die Holzbohle aus dem Dachstuhl, der Stein aus dem Maßwerk eines Fensters und das Metall ist ein alter Blitzableiter der Kirche.

Neben der Kunstausstellung kann in der Stadtkirche auch noch die Fotoshow mit alten und neuen Ansichten der Kirche betrachtet werden. Im Rahmen des Festprogramms zu 700 Jahre Stadtkirche folgen im August und September weitere Veranstaltungen sowie der große Festgottesdienst am Sonntag, 18. September, um 11 Uhr.