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Martin-Luther Kirche Oberaden: 1957 wurde die Kirche eingeweiht. Der große Turmhelm hat die Form einer Wetterlampe, das große Kreuz im Altarraum wurde aus Spurlatten gefertigt, so nimmt sie Bezug auf den Bergbau. Die Fensterbilder im linken Seitenschiff zeigen die soziale Zusammensetzung und die Geschichte der Gemeinde der 50er Jahre, die bäuerliche Entstehung Oberadens, den Bergbau und die Stahlindustrie. In der Mitte das alte Fenster aus der Vorgängerkirche, die Lutherrose. Die Kirche steht auf historischen Boden, inmitten des 11 v. Chr. errichteten größten Römerlagers nördlich der Alpen.

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Archiv

04. April 2022

Kreative Tage am Meer

Vier erlebnisreiche Tage verbrachten Mitarbeitende der Jugendarbeit jetzt im ?Freizeitzentrum Spiekeroog?. Begleitet wurden sie von den Diakonie-Mitarbeitern Axel Nickol (li.) und Udo Sedlaczek (5. v. l.). Foto: drh/Sandy Sohlich

Mitarbeitende der Jugendarbeit zu Besuch auf Spiekeroog

Muscheln sammeln, am Strand spazieren, die salzige Meeresluft genießen: die Nordseeinsel Spiekeroog war jetzt Ziel einer Reise von Mitarbneitenden aus der Kinder- und Jugendarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Unna. Elf Jugendreferent*innen sowie Diakon Detlef Maidorn als Beauftragter für Kinder- und Jugendarbeit, Michael Klimziak als Koordinator Offener Ganztag und Thorsten Schlüter, Referent des Amts für Jugendarbeit, sind der Einladung der Diakonie Ruhr-Hellweg gefolgt und haben vom 28. bis 31. März deren „Freizeitzentrum Spiekeroog“ besucht.

Vier ereignisreiche Tage auf der autofreien Insel liegen hinter der Gruppe aus Unna. „Wir konnten unseren Gästen zeigen, welche Möglichkeiten unser Freizeitzentrum Spiekeroog mit dem ,Haus am Meer‘ und dem ,Haus Barmen‘ bietet. Dass man hier zum Beispiel tolle, pädagogisch wertvolle Kinder- und Jugendfreizeiten veranstalten kann“, sagt Udo Sedlaczek, bei der Diakonie zuständig für Fundraising und Gemeinden.

Davon konnten sich die Jugendreferentinnen und -referenten etwa beim kreativen Basteln und Werkeln in der „Strandgutwerkstatt“ überzeugen, in der aus Meeres-Fundstücken Schmuck oder Deko-Objekte gebastelt werden. Eine Strandwanderung und die Erkundung des Ortskerns oder der von Salzwiesen und kleinen Wäldern geprägten Insellandschaft durften ebenfalls nicht fehlen. Auch wurden Themen rund um Freizeiten, wie Reiserecht, Prävention sexualisierter Gewalt auf Freizeiten, Freizeitevaluation und der Strukturprozess der Evangelischen Jugend von Westfalen erörtert. Am Donnerstag trat die Gruppe, begleitet von Diakonie-Fachbereichsleiter Axel Nickol und Fundraiser Udo Sedlaczek, mit der Fähre Richtung Festland ihre Rückreise an.