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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten.

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Archiv

30. Dezember 2021

Ein Jahr zu Hause

Die Heimat der Menschen im Kirchenkreis ist sehr verschieden: d?rfliches Lebens und industrielle Standorte liegen hier nah beieinander. Foto Altendorf (l.): Michael Kramer), Bergkamen (r.): Christian Schd - beide wikimedia (creative commons)

Jahresthema 2022

Ankommen, nach Hause kommen, angenommen werden, Heimat haben oder finden. All das steckt in den zwei Worten „zu Hause“. Ein Jahr lang möchte sich der Ev. Kirchenkreis Unna auf die Spur machen, wo wir zu Hause sind, was zu Hause bedeutet und wie wir anderen ein zu Hause bieten können.

„In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen“ – der Vers aus dem Johannesevangelium dem Vers aus dem Johannes-Evangelium beschreibt eine vielfältige Wohnlandschaft in Gottes Reich, in seiner Kirche und unter uns als Christen. Auch die Jahreslosung für 2022 gibt einen Hinweis, was es bedeutet, anzukommen und aufgenommen zu werden: „Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ So soll es in diesem Jahr um ganz verschiedene Aspekte von Ankommen, Orte und Räume, Heimat und Zusammenleben gehen.

Dietrich Schneider aus dem Öffentlichkeitsreferat beschreibt, wie das praktischaussehen kann: "Das kann ganz biografisch geschehen: Wo lebe ich und mit wem? Was prägt den Ort, in dem ich zu Hause bin? Auch die Frage von Migration liegt da nahe: wo ist meine Heimat? Aber der Blick darf auch weitergehen. Sind wir als Kirche für Menschen zu Hause? Wie müssen wir dann sein? Was heißt das für Kinder, für Jugendliche, Familien und Senioren? Was heißt das in Bezug auf Arme und Reiche, auf Kranke und Gesunde? Ist in unserem zu Hause Platz für jede und jeden?"

Obendrein stellt sich die Frage nach der Ausgestaltung des Hauses. Wie nachhaltig leben wir dort, damit auch zukünftige Generationen hier zu Hause sein können? Wieviel zu Hause bietet die Digitalität?

In diesem Jahr wird es vieleVeranstaltungen zu den Themen geben: politische Diskussionen zur Landtagswahl ebenso wie kulturelle Veranstaltungen, Predigtreihe und Wanderung. Die einzelnen Termine finden sich demnächst alle hier