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Die Johanneskirche in Frömern ist eine der ältesten Kirchen im Kirchenkreis: der Westturm stammt noch vom ersten nachweisbaren Kirchenbau aus romanischer Zeit (12. Jahrhundert). Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die Turmhalle eine 60 cm starke Kuppel mit längsrechteckigem Grundriß. Bei der ursprünglichen romanischen Kirche handelte es sich um einen einschiffigen, zweijochigen Saalbau (7,88 x 12,76 Meter) mit halbrunder Apsis, wie man bei Grabungen während des Neubaus im 19. Jahrhundert feststellte. Die erhöht liegende Kirche war von einem Friedhof umgeben, der 1682 eine umlaufende Mauer besaß. Die Mauer und die meisten Grabsteine sind heute entfernt. Das Turmportal wurde 1876 beim Neubau vollständig erneuert. Nach dem Turmbrand 1761 bei der Schlacht von Vellinghausen wurde ein neuer spitzer 25,50 m hoher Turmhelm errichtet und die zwei über Eck gestellten Strebepfeiler hinzugefügt.

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Archiv

18. Oktober 2021

Die Sache mit dem Müll

Aufnahmen mit Pfarrer Detlef Main (r.) in der Friedenskirche Massen. Er f?hrt durch die Stationen des Gottesdienstes.

„lebenszeiten“-Gottesdienst zur Bewahrung der Schöpfung

Im nächsten Video-Gottesdienst der Reihe „lebenszeiten“ geht es um die Bewahrung der Schöpfung bzw. ganz einfach um die Sache mit dem Müll. Ausgearbeitet und in Filmszenen umgesetzt hat dies der Fachausschuss IV – Mission und Ökumene mit Pfarrer Detlef Main, Pfarrer Dr. Jean-Gottfried Mutombo und Werner Meier. Da geht es zunächst auf die Deponie in Kamen-Heeren-Werve und damit auf die großen Müllberge, die wir alle mit verursachen. Rund 670 Kilogramm Müll produziert jeder Bürger im Jahr.

Einen kleinen Einblick gibt es auch in den Koltanabbau im Ostkongo. Ein wichtiger Rohstoff fürs Handy. Mit einfachsten Mitteln werden dort die Erze aus der Erde geholt. Schließlich kommt der filmische Gottesdienst zurück in die Heimat. „Was können wir selbst gegen die wachsenden Müllberge und den großen Rohstoffverbrauch tun,“ fragt Pfarrer Detlef Main. In kleinen Schritten könne man selbst aktiv werden, beschreibt er. So könne man zum Beispiel beim Einkaufen im Supermarkt bewusst auf eingepackte Lebensmittel verzichten, Wurst und Fleisch in der mitgebrachten Box kaufen, auf regionale Produkte zurückgreifen und natürlich die eigene Einkaufstasche mitbringen. Kleine Dinge, die helfen, die Umwelt und damit Gottes Schöpfung zu bewahren.

Das kleine Filmteam des Ev. Kirchenkreises Unna war an verschiedenen Orten mit Kamera- und Tontechnik unterwegs. Und stand diesmal nicht nur hinter der Kamera. Dietrich Schneider und Silke Dehnert sind auch vor der Kamera aktiv. Zu sehen ist der „lebenszeiten“-Gottesdienst ab Sonntag, 24. Oktober, auf dem Youtube-Kanal des Ev. Kirchenkreises Unna.