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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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Archiv

08. Juli 2021

Zeichen des Lebens

Der Posaunenchor tr?gt zwei St?cke zum Gottesdienst vom Regenbogenbeet bei und wird sogar mit Drohne gefilmt.

Gottesdienst von Regenbogenfeld auf dem Ev. Friedhof in Kamen-Methler

Bunt und vielfältig ist der nächste „lebenszeiten“-Gottesdienst des Ev. Kirchenkreises Unna. Noch nie waren so viele Beteiligte (über 25) mit dabei, noch nie war es so bunt. Drehort war diesmal auch kein Kirchraum, sondern alle Aufnahmen wurden draußen am Regenbogenbeet auf der Erweiterungsfläche des Ev. Friedhof in Methler gemacht. Und das Beet stand passend zu den Dreharbeiten in voller Blütenpracht.

Mit Posaunenchor, Quartett, Jugendchor und Kindergarten-Kindern gibt es gleich vier musikalische Einspielungen, dazu Gespräche und reichlich Bewegung am und im Beet. „Zeichen des Lebens“, so der Titel des Online-Gottesdienstes, der ab 11. Juli auf dem Youtube-Kanal des Ev. Kirchenkreises Unna abgerufen werden kann. Im Mittelpunkt steht das Regenbogenbeet, das in einem Gemeinschaftsprojekt durch viele Mitwirkende entstand. Bereits im Frühjahr begannen dafür die Arbeiten, das Beet in Regenbogenform wurde angelegt und nach und nach wurden erste Blumen gepflanzt. Dabei sind die Beete nicht nur den Regenbogenfarben zugeordnet, sondern auch in kleine Parzellen unterteilt. Über 50 Familien und Gruppen aus der Gemeinde kümmern sich je um eine Parzelle, haben sie bepflanzt und pflege sie nun. Da muss gegossen werden, Unkraut gezupft und geharkt werden. „… dass auch hier im Regenbogenbeet so viele Blumen gedeihen, ist ein Zeichen dafür, dass Gott das Leben will“, beschreibt Pfarrer Jochen Voigt in seinem Impulstext: „Unser Regenbogenbeet ist ein unübersehbares Zeichen für die Hoffnung auf Gottes ewiges Reich, auf seinen Garten Eden, und für die Gewissheit, dass unsere Lieben, die hier auf dem Friedhof ruhen, und einst auch wir selbst, in diesem ewigen Garten Gottes ankommen werden.“

Und Spaß macht das Regenbogenbeet auch noch, davon erzählt zum Beispiel Marlon, der mit seiner Mutter regelmäßig das Beet pflegt. Noah hat dagegen mit anderen Kindergartenkindern ein großes Plakat gemalt. Denn über das Regenbogenbeet haben die Mädchen und Jungen viel über die Natur gelernt und die schönen und schlechten Seiten der Erde kennengelernt. Konstantin brachte gleich eine ganze Tierwelt mit und spielte zwischen den Blumenbeeten, während seine Mutter das Gedicht „Verschieden aber zufrieden“ vorlas.

Der nächste Gottesdienst aus der "lebenszeiten"-Reihe erscheint am 19. September. Dann heißt es "Engagiert" und es dreht sich rund um das Ehrenamt.