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Ev. Kirche Heeren-Werve Die Anfänge der denkmalgeschützten Dorfkirche liegen im 14. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die „Heerener Giganten“, zwei Skulpturen im Seitenschiff, die der hiesige Künstler Dietrich Worbs aus wuchtigen Baumstämmen gestaltet hat („Familie in Gottes Hand“ sowie sieben biblische Szenen in einem Stamm). Von der bewegten Geschichte der Kirche erzählen u. a. die Totenschilder der Kirchenpatrone (bis 1950 Patronatskirche der Grafen von der Recke bzw. von Plettenberg), die Kopfkonsolen als Gewölbestützen sowie das bis heute einwandfrei funktionierende Uhrwerk der Kirchturmuhr von 1910. Sehenswert sind auch die Chorraumfenster mit Motiven aus der Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichten. Musikinteressierte mögen sich an der Walcker-Orgel erfreuen, die vom weltberühmten Organisten Wilhelm Middelschulte und seiner Familie 1910 gestiftet wurde.

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Archiv

20. Mai 2021

Blowin in the wind an Pfingsten

Alexandra Schramm und Christoph Chudaska singen einige der Dylan-Songs im "lebenszeiten"-Gottesdienst zu Pfingsten

„lebenszeiten“-Gottesdienst zum Dylans Geburtstag

Was hat der Musiker Bob Dylan mit Pfingsten zu tun? Diese Frage hat sich auch Pfarrer Reinhard Chudaska von der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen gestellt. Er ist bekennender Dylan-Fan und hat den Pfingstgottesdienst mit Songs von Bob Dylan verknüpft.

„Dylan wird Pfingstmontag 80 Jahre alt. Mit seinen Liedern, Gedichten und Schriften hat er sechs Jahrzehnte die Menschen weltweit bewegt und inspiriert“, so Chudaska. Ihn selbst haben die Songs schon seit seiner Kindheit begeistert. „Blowin` in the Wind war sein großer Durchbruch. Seitdem gehört Bob Dylan zu unserem kulturellen Leben – ob man ihn nun bewusst wahrnimmt oder nicht“, ist Chudaska überzeugt. So lade der Song „Blowin‘ in the Wind“ gerade dazu ein, an Pfingsten zu denken. Es sei ein Fest, bei dem es um einen Sturm gehe, einen Sturm aus Wind und Feuer. „The answer is blowing in the wind“ (die Antwort, die im Wind weht), diese Aussage passe gut zur biblischen Pfingstbotschaft. „Der Geist weht, wo er will, sagt Jesus.“

Zusammen mit Helmut Hackmann und Jochen Wehmann setzt sich Pfarrer Reinhard Chudaska im Online-Gottesdienst mit den Liedern von Bob Dylan auseinander und verbindet diese mit Pfingsten - diskutiert, beschreibt, erzählt und verknüpft die Argumente. Insgesamt vier Lieder von Bob Dylan begleiten den Gottesdienst – eingespielt von Dieter Mittmann, Christoph Chudaska und Alexandra Schramm. Da hört man u.a. „Father of Night, Father of Day“. Das sei ein echtes Gebet. Ein Lied, das bestens in die Kirche passe, meint der Pfarrer und Dylan-Fan. Dazu die Pfingstgeschichte aus der Apostelgeschichte (Kapitel 2, die Gemeinde empfängt den Heiligen Geist), die aus heutiger Sicht eine echte Show gewesen sein muss.

Mit „Forever young“ hat Dylan auch ein Segenslied geschrieben. „Dylan war wahrscheinlich durch seine jüdische Herkunft schon immer ein Bibelkenner und -leser gewesen. Er habe einmal gesagt, dass auch die biblischen Persönlichkeiten zu seinen biographischen Wurzeln gehöre.

Gedreht wurde übrigens in schwarz-weiß an zwei Tage in der Christuskirche in Bergkamen-Rünthe. Die Dylan-Songs wurden eingesungen von Alexandra Schramm und Christoph Chudaska an der Gitarre sowie von Dieter Mittmann, der sich selbst an der Gitarre begleitete.

„lebenszeiten"-Gottesdienst

Der digitale Pfingstgottesdienst „Blowin` in the Wind“ ist in der Gottesdienst-Reihe „lebenszeiten“ entstanden, der monatlich vom Ev. Kirchenkreis Unna produziert und veröffentlicht wird. Zu sehen ist er ab Pfingstsonntag, 23. Mai, auf dem Youtube-Kanal des Kirchenkreises Unna sowie hier auf der Seite.

Im Juni steht der Westfälische Orgeltag im Mittelpunkt des digitalen Gottesdienstes. Die Dreharbeiten dazu finden derzeit in vier Kirchen und damit an vier verschiedenen Orgeln des Kirchenkreises statt. Online geht dieser Gottesdienst am 13. Juni.