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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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Archiv

03. März 2021

Ein Lied, das Mut macht

Auch in der Kinderarche in Unna wurde zum Jerusalema-Song getanzt.

Mitarbeitende des Kirchenkreises tanzen zu "Jerusalema"

Jerusalema-Challenge, so nennt man es, wenn Menschen zu dem Song Jerusalema tanzen. Das Lied des südafrikanischen Musikers Master KG mit Sängerin Nomcebo Zikode dient weltweit als Vorlage für einen gemeinsamen Tanz, der in unzähligen Videos veröffentlicht wird. Nun gibt es auch eine Version aus dem Kirchenkreis Unna.

Die Initiative dazu kam aus der Kita Noah in Hemmerde. Erzieherin Tanja Hoffmann hatte einige andere Jerusalema-Videos gesehen. "Das können wir doch auch", so ihre Idee. Sie sprach Kolleginnen an und bald waren genügend Tänzer und Tänzerinnen gefunden. So entstanden Videos auch in den Kitas "Kurparkwichtel" in Königsborn, "Gemeinsam unterm Regenbogen" in Heeren-Werve und "Matthias Claudius" in Fröndenberg. Auch die Martin-Luther-Kirchengemeindein Bergkamen beteiligte sich und im Haus der Kirche fand sich ebenfalls eine Tanzgruzppe. Die einzelnen Videos wurden zu einem Clip geschnitten, der nun überall zu sehen ist.

Doch nicht nur als gut tanzbare Musik erweist sich der Song. "Schütze mich, begleite mich, lass mich hier nicht zurück - so heißt es in dem Text", darauf macht Öffentlichkeitsreferent Dietrich Schneider aufmerksam. "Das ist doch ein wunderbares Bild für uns in dieser Zeit." So wünschen die Tänzerinnen und Tänzer mit dem Lied, das sie und andere geschützt bleiben und begleitet sind und dass dieses Lied und der Tanz Mut machen.