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Die Auferstehungskirche Weddinghofen wurde 1954 erbaut, zunächst als Kirche eines Bezirkes der Kirchengemeinde Methler. Seit 1971 gehört Weddingofen zur Friedenskirchengemeinde Bergkamen. Der Kirchbau erinnert in seiner Form an ein Ei. Der damalige Superintenden und Altpräses Alfred Buß schriebt in de Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Kirche: „Mit dem Ei als Symbol der Auferstehung wird die nicht leicht verstehbare Osterbotschaft, die der Kirche den Namen gegeben hat, schon Kindern einsichtig. Diese die tödlichen Grenzen des Lebens sprengende Botschaft ist in Weddinghofen seit 50 Jahren in Stein und Glas gesetzt.“ Innen findet sich ein Taufstein von Carl-Ernst Kürten, eine Raupach-Orgel und ein Chorfenster "Das himmlischen Jerusalem" von Heinz Lilienthal. Eine Barbara aus Kohle für die Barbarafeiern sowie das Kreuz der Benediktinerabtei aus Meschede erinnern bis heute an die Bergbautradition des Ortes.

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Archiv

16. Dezember 2020

Empfehlung: Verzicht auf Gottesdienste vor Ort

Weihnachtliche Eindr?cke wird es in diesem Jahr wohl nur online aus den Kirchen geben - den Gemeinden wird empfohlen, auf Pr?senzgottesdienste zu verzichten.

Gemeinden beraten über Alternativen

Die evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Unna erreichte am 15.12.2020 die dringende Empfehlung ihrer Landeskirche, auf alle Gottesdienste in ihren Kirchen und auch Open Air ab sofort bis zum 10.01.2021 zu verzichten. Dies betrifft auch alle Weihnachtsgottesdienste. Die Entscheidung, was das für die Gottesdienste in den kommenden Tagen bedeutet, fällt nun in den Gemeinden bis Freitag. Über die Durchführung und somit auch über die Absage von Gottesdiensten entscheiden die Presbyterien selbst.

Superintendent Dr. Karsten Schneider: „In einem Jahr, in dem wir auf so vieles verzichten mussten, haben Gemeinden gerade in die Vorbereitung dieser Gottesdienste viel Herzblut gelegt,“ so Schneider. „Da ist eine Absage gerade an Weihnachten sehr bitter und macht mich traurig. Aber ich teile die Auffassung von Präses Kurschuss, dass es ein Gebot der Vernunft und der Nächstenliebe ist, zurzeit auf Versammlungen von Menschen möglichst zu verzichten. Die Gottesdienste sind zwar weiterhin erlaubt, wir möchten aber ganz bewusst Verantwortung übernehmen und Kontakte verringern, wo es geht. Damit setzen wir auch ein Zeichen der Solidarität mit allen, die auf welche Weise auch immer vom Lockdown betroffen sind.“

Die dreizehn evangelischen Gemeinden in Bergkamen, Kamen, Unna, Holzwickede und Fröndenberg wollen nun zeitnah Entscheidungen treffen und mögliche Alternativen beraten. Verabredet haben sich Gemeindevertreter in einer Videokonferenz am 15.12., bis kommenden Freitag zu einer Entscheidung zu kommen.  

Jetzt schon sind Gottesdienste geplant, die online stattfinden. Auch werden kleinere Formate wie offene Kirche mit der Gelegenheit zum Gebet und zur Stille vorbereitet. Die Gemeinden informieren hierüber auf ihren Intenetseiten, Infos gibt es auch hier. Auch verweist der Kirchenkreis auf Gottesdienste in Radio und TV. So wird Antenne Unna an Heilig Abend von 15 bis 18 Uhr ein Weihnachtsprogramm senden, dass evangelische und katholische Kirche mit dem Sender produziert haben.