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Die Johanneskirche in Frömern ist eine der ältesten Kirchen im Kirchenkreis: der Westturm stammt noch vom ersten nachweisbaren Kirchenbau aus romanischer Zeit (12. Jahrhundert). Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die Turmhalle eine 60 cm starke Kuppel mit längsrechteckigem Grundriß. Bei der ursprünglichen romanischen Kirche handelte es sich um einen einschiffigen, zweijochigen Saalbau (7,88 x 12,76 Meter) mit halbrunder Apsis, wie man bei Grabungen während des Neubaus im 19. Jahrhundert feststellte. Die erhöht liegende Kirche war von einem Friedhof umgeben, der 1682 eine umlaufende Mauer besaß. Die Mauer und die meisten Grabsteine sind heute entfernt. Das Turmportal wurde 1876 beim Neubau vollständig erneuert. Nach dem Turmbrand 1761 bei der Schlacht von Vellinghausen wurde ein neuer spitzer 25,50 m hoher Turmhelm errichtet und die zwei über Eck gestellten Strebepfeiler hinzugefügt.

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02. November 2020

Einführung des neuen Kreissynodalvorstandes

Der neue Kreissynodalvorstand im gro?en Kreis bei seiner Einf?hrung am Reformationstag in Unnas Stadtkirche.

Festgottesdienst und Konzert am Reformationstag

Am Reformationstag wurden die neuen Mitglieder des Kreissynodalvorstandes des Evangelischen Kirchenkreises Unna in ihr Amt eingeführt. Ebenso wurden in dem festlichen Gottesdienst in der Stadtkirche Unna diejenigen verabschiedet, deren Amtszeit nun zu Ende gegangen ist.

Auf der letzten Synode wurde der Kreissynodalvorstand (KSV), sozusagen der Vorstand des Kirchenkreises, turnusgemäß neu gewählt. Vier Frauen und fünf Männer bilden den KSV, dazu noch 6 Vertretungen. Sie alle führte Superintendent Dr. Karsten Schneider in ihr Amt ein. In seiner Predigt betonte Schneider die Bedeutung von Mitbestimmung gerade in der evangelischen Kirche: „Zurecht dürfen wir stolz sein auf den Aufbau unserer Kirche als presbyterial-synodale Organisation. Und darauf, dass jede und jeder sich einbringen kann und wir uns begegnen auf Augenhöhe.“ Die Aufgaben sei anspruchsvoll, denn es gälte „immer wieder zur ringen um den richtigen Weg der Kirche“. Für die Mitarbeit in den vergangenen Jahren bedankte sich Schneider bei den Mitgliedern, die zukünftig dem Gremium nicht mehr angehören. Was sonst mit einem öffentlichen Empfang gefeiert worden wäre, konnte in diesem Jahr lediglich mit Abstand und Maske begangen werden.

Feierlich wurde die Einführung dann nicht zuletzt durch die Musik. Eingebettet ineinander waren der Gottesdienst und ein Konzert: Musik aus dem Barock unter anderen von Bach oder Pachelbel, gespielt von Mitgliedern der Dortmunder Philharmonikern sowie Kirchenmusikdirektorin Hannelore Höft an der Orgel, gaben dem feierlichen Akt einen würdigen Rahmen. Sowohl als Ensemble wie auch solistisch wusste das Ensemble Arethusa auch in der kleinen Besetzung die Kirche klanglich zu füllen. Überraschende Momente waren die Solostücke von Flöten, Cello oder Kontrabass, erklangen sie doch eben nicht aus dem Chorraum, sondern von Chorumgang oder Orgelempore. Langer Beifall am Ende belohnte dafür.