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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

02. November 2020

Einführung des neuen Kreissynodalvorstandes

Der neue Kreissynodalvorstand im gro?en Kreis bei seiner Einf?hrung am Reformationstag in Unnas Stadtkirche.

Festgottesdienst und Konzert am Reformationstag

Am Reformationstag wurden die neuen Mitglieder des Kreissynodalvorstandes des Evangelischen Kirchenkreises Unna in ihr Amt eingeführt. Ebenso wurden in dem festlichen Gottesdienst in der Stadtkirche Unna diejenigen verabschiedet, deren Amtszeit nun zu Ende gegangen ist.

Auf der letzten Synode wurde der Kreissynodalvorstand (KSV), sozusagen der Vorstand des Kirchenkreises, turnusgemäß neu gewählt. Vier Frauen und fünf Männer bilden den KSV, dazu noch 6 Vertretungen. Sie alle führte Superintendent Dr. Karsten Schneider in ihr Amt ein. In seiner Predigt betonte Schneider die Bedeutung von Mitbestimmung gerade in der evangelischen Kirche: „Zurecht dürfen wir stolz sein auf den Aufbau unserer Kirche als presbyterial-synodale Organisation. Und darauf, dass jede und jeder sich einbringen kann und wir uns begegnen auf Augenhöhe.“ Die Aufgaben sei anspruchsvoll, denn es gälte „immer wieder zur ringen um den richtigen Weg der Kirche“. Für die Mitarbeit in den vergangenen Jahren bedankte sich Schneider bei den Mitgliedern, die zukünftig dem Gremium nicht mehr angehören. Was sonst mit einem öffentlichen Empfang gefeiert worden wäre, konnte in diesem Jahr lediglich mit Abstand und Maske begangen werden.

Feierlich wurde die Einführung dann nicht zuletzt durch die Musik. Eingebettet ineinander waren der Gottesdienst und ein Konzert: Musik aus dem Barock unter anderen von Bach oder Pachelbel, gespielt von Mitgliedern der Dortmunder Philharmonikern sowie Kirchenmusikdirektorin Hannelore Höft an der Orgel, gaben dem feierlichen Akt einen würdigen Rahmen. Sowohl als Ensemble wie auch solistisch wusste das Ensemble Arethusa auch in der kleinen Besetzung die Kirche klanglich zu füllen. Überraschende Momente waren die Solostücke von Flöten, Cello oder Kontrabass, erklangen sie doch eben nicht aus dem Chorraum, sondern von Chorumgang oder Orgelempore. Langer Beifall am Ende belohnte dafür.