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Die Johanneskirche in Frömern ist eine der ältesten Kirchen im Kirchenkreis: der Westturm stammt noch vom ersten nachweisbaren Kirchenbau aus romanischer Zeit (12. Jahrhundert). Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die Turmhalle eine 60 cm starke Kuppel mit längsrechteckigem Grundriß. Bei der ursprünglichen romanischen Kirche handelte es sich um einen einschiffigen, zweijochigen Saalbau (7,88 x 12,76 Meter) mit halbrunder Apsis, wie man bei Grabungen während des Neubaus im 19. Jahrhundert feststellte. Die erhöht liegende Kirche war von einem Friedhof umgeben, der 1682 eine umlaufende Mauer besaß. Die Mauer und die meisten Grabsteine sind heute entfernt. Das Turmportal wurde 1876 beim Neubau vollständig erneuert. Nach dem Turmbrand 1761 bei der Schlacht von Vellinghausen wurde ein neuer spitzer 25,50 m hoher Turmhelm errichtet und die zwei über Eck gestellten Strebepfeiler hinzugefügt.

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Archiv

24. August 2020

KiTa im Kurpark wird erneut auf Schadstoffe getestet

Rund um die Kita im Kurpark wird erneut nach Schadstoffen getestet. Vorsorglich bleibt die EInrichtung geschlossen.

Vorsorgliche Schließung nach Asbestverdacht

Die evangelische Kita Kurparkwichtel in der Luisenstraße in Unna-Königsborn liegt in unmittelbarerer Nähe zum Brandort der Anfang August abgebrannten Tennishalle. Direkt danach wurde das Gelände der KiTa untersucht, eine Belastung durch Asbest oder andere gesundheitsgefährdende Stoffe wurde durch das Landesumweltamt nicht festgestellt. Doch neue Hinweise der Behörden haben den Ev. Kirchenkreis Unna heute dazu veranlasst, weitere Proben in und am Gebäude vorzunehmen. Vorsorglich wird die KiTa bis zum Vorliegen der Ergebnisse geschlossen.

Ob durch die Arbeiten an der Tennishalle oder durch den starken Wind der letzten Tage: es gibt Anzeichen für das Vorhandensein von Asbestrückständen auch auf dem KiTa-Gelände. Ebenso können Partikel über Schuhe in die Einrichtung gebracht worden sein. Dies auszuschließen ist das Anliegen des Evangelischen Kirchenkreises Unna, der Träger der Einrichtung ist. „Daher lassen wir die Belastung erneut überprüfen. Zur Sicherheit der Kinder, der Eltern und der Mitarbeitenden müssen wir die Einrichtung schließen, bis wir ein Ergebnis haben“, so Hermann Schiefer, Geschäftsführer des evangelischen Kindergartenwerkes. Die Schließung wurde in enger Absprache mit dem Jugendamt der Kreisstadt Unna vorgenommen. Da sich erst am Nachmittag des heutigen Montages die Situation so abzeichnete, bleibt für den morgigen Dienstag die Einrichtung ersatzlos geschlossen. Schiefer bittet die Eltern um Verständnis hierfür und stellt in Aussicht: „Ab Mittwoch hoffen wir, allen Eltern, die dringend Betreuungsbedarf haben, Ersatz in anderen Einrichtungen anbieten zu können.“