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Ev. Kirche in Lünern: Aus der Entstehungszeit der Evangelischen Kirche in Lünern sind keine schriftlichen Quellen überliefert. Eine exakte Datierung ist deshalb nicht möglich. Anhand der Bausubstanz und des Baustils lassen sich aber die ältesten Bauelemente dem 12. Jahrhundert und damit der romanischen Epoche zuordnen. Bei näherer Betrachtung lassen sich die wichtigsten Bauphasen am Bauwerk selbst ablesen. Die einschiffige Kirche wurde aus grünem Sandstein gebaut. Wie viele Kirchen ist sie geostet, so dass die Längsachsen in West-Ost Richtung verläuft. Betritt man durch den Haupteingang das Kircheninnere, wird der Blick unweigerlich auf den reich vergoldeten Schnitzaltar in der Chorapsis gelenkt. Mit einer Höhe von ungefähr vier Metern und einer jetzigen Breite von drei Metern beherrscht er den Chorraum. Der stets geöffnete Turmraum gibt durch eine Glastür den Blick auf das Innere der Kirche frei.

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Archiv

18. Juni 2020

Schüler/-innen entdecken religiöse Orte

Die Teilnehmenden des Projektkurses "Religi?se Orte" pr?sentieren im Klassenraum ihre Ergebnisse, nachdem sie im letzten Schuljahr jeweils einen religi?sen Ort f?r sich gew?hlt hatten.

Projektkurs Religion am GSG stellt Ergebnisse vor

„Bei meinem Besuch in der Kirche habe ich viele Gründe entdeckt, warum Menschen gerade in Krisen eine Kirche aufsuchen“, so die Erkenntnis einer Teilnehmerin des Projektkurses Religion am Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) Unna. Elf Schülerinnen und Schüler haben im vergangenen Schuljahr religiöse Orte besucht, jeweils unter einer selbst gewählten Fragestellung. Initiiert und geleitet wurden die Projektwoche von Pfarrerin Carola Dietrich, die an dem Unnaer Gymnasium das Fach Evangelische Religion unterrichtet. Nun konnten die Ergebnisse präsentiert werden.

Vom Youtubefilm über ein Fotoalbum bis zur Webseite haben die Teilnehmenden kreativ ihre Entdeckungen dargestellt. Auch ein Quiz ist dabei. Die Orte waren Kirchen oder Friedhöfe, aber auch die Kirchenmusik oder Taufen als geistliche Orte. „Wie verändert Jugendarbeit einen Kirchraum?“ oder „Welche Angebote für Kinder gibt es in Corona-Zeiten?“, aber auch „Welche Bedeutung hat moderne Musik im Glauben von Menschen?“, so die Fragestellungen. Dass das Dach der Katharinenkirche wie ein Himmel wirkt oder das Licht in der Ev. Kirche in Lünern diese sogar gemütlich macht, waren weitere Entdeckungen bei den Erkundungen. Geplant waren auch noch weitere Besuche, doch die fielen aufgrund der Corona-Einschränkungen im Endstadion der Projektphase aus.

„Erstmals in meiner Zeit als Lehrerin an dieser Schule ist ein Projektkurs im Fach Religion zusammengekommen, das hat mich sehr gefreut“, so Dietrich. Das an dem Projekt sowohl evangelische wie katholische Schülerinnen und Schüler teilnahmen, war ein Gewinn für die Arbeit. Das Fazit von Carola Dietrich: „Wertvoll waren die überraschenden Entdeckungen und neue Blickwinkel auf die religiösen Orte.“ Obendrein bleibt auch für die besuchten Gemeinden etwas zurück: zwei Schülerinnen haben einen Rundgang durch die Katharinenkirche auf youtube veröffentlicht und ein Gemälde der Ev. Kirche Lünern wird demnächst genau dort zu sehen sein, darauf auch Eindrücke der Pfingstgottesdienstbesucher, wie sie den Kirchraum in der Coronazeit empfinden.