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Die Stiftskirche Fröndenberg wurde ab 1230 als Klosterkirche eines Zisterzienserinnenklosters gebaut. Sie war von Anfang an mit dem märkischen Grafengeschlecht von Altena verbunden und wurde als Grabeskirche genutzt. Das Kirchenschiff selber wurde damals vom „normalen“ Volk genutzt. Der Bereich unter der Empore wurde lange als eine Art Krypta ausgewiesen. Hier fanden z.B. einige Grafen von der Mark, aber auch Äbtissinnen ihre letzte Ruhestätte (z.B. Graf Otto – 1262, Graf Engelbert – 1391). Nach gut 200 Jahren Klostertätigkeit wurden die Klosterregeln allmählich aufgegeben. Die Einrichtung wurde zu einer Versorgungsstätte für Töchter des südwestfälischen Hochadels. Der Marienaltar im Seitenschiff der Stiftskirche ist in seiner Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen. Er ist um 1400 entstanden und wird Konrad von Soest zugeschrieben. Er erzählt einen Marienzyklus und setzt damit kirchliche Legendenbildung und biblisches Material in Farbe um. Der Reichsadler auf dem Altar mit den Initialen FR für Friedericus Rex (Preußenkönig Friedrich) erinnert an die Fürsorgeflicht Preußens gegenüber der Stiftskirche seit der Säkularisation von 1803. Die Kirche gehört bis heute dem Land Nordrhein-Westfalen in der preußischen Rechtsnachfolge.

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Archiv

02. März 2020

146!

In Königsborn, Methler und Frömern fanden Wahlen statt. In den anderen Gemeinden war die Zahl der Kandidierenden gleich der Pätze im Leitungsgremium.

Presbyterien neu zusammengesetzt

Am 1. März wurden in den Gemeinden die Presbyterien neue zusammengesetzt. In drei Gemeinden gab es mehr Kandidierende als Plätze, dort wurde gewählt. In den anderen 9 Gemeinden bedurfte es keiner Wahl, da es nicht mehr Kandidierende als Plätze gab. Insgesamt 146 Presbyterinnen und Presbyter, 67 Frauen und 79 Männer, leiten zukünftig mit den Pfarrerinnen und Pfarrern die Gemeinden im Kirchenkreis. In ihr Amt eingeführt werden sie am 22. oder 29. März oder 5. April. Hier sind alle im Überblick:

Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen
im Presbyterium der nördlichsten Gemeinde des Kirchenkreises sind es Christine Busch, Natascha Deimel, Wolfgang Freiberg, Artur Gallas, Sarah Gnaß, Brigitte Hindemitt, Werner Löbbe, Angelika Molzahn, Holger Nowakowski, Dieter Tatenhorst, Anton Thüring, Jochen Wehmann.

Friedenskirchengemeinde in Bergkamen
Die Kirchengemeinde mit den meisten Mitgliedern wird zukünftig geleitet von Lukas Bommer, Udo Borgschulte, Barbara Bronheim, Bernd Deiting, Almut Dinter-Brosch, Rosemarie Großpietsch, Inge Kleinhans, Armin Kobiela, Gilbert Mottog, Reinhard Müller, Franziska Rubow, Marlies Wadulla, Jutta Weidler.

Ev.-luth. Kirchengemeinde Methler
Hier wurde gewählt, jedes zehnte Gemeindeglied machte vom Wahlrecht Gebrauch. Gewählt wurden Susanne Baumert, Nathali Boese, Lieselotte Engelmann, Klaus Fass, Sabine Hess, Fabian Knaak, Werner Meier, Christian Robbert, Karl-Heinz Schonert, Sabine Schwarz, Annette Teschke, Annette Wortmann.

Ev. Kirchengemeinde Kamen
Die Kirchengemeinde hat mit 18 Personen das größte Presbyterium: Irmhild Bonde, Gisela Buchner, Brigitte Dietrich, Stefan Ellinghaus, Jürgen Funke, Sonja Hentschel, Christiane Kammerlander-Appeldorn, Jutta Karrasch, Jan Lepach, Max Pasalk, Wilfried Plaaß, Adelheid Pollack, Christian Ring, Katharina Schlie, Gerd-Otto Sichert, Karin Stammer, Anna Thomas, Maximilian Untermann.

Ev. Kirchengemeinde zu Heeren-Werve
Mit acht Mitgliedern ist dies das kleinste Presbyterium: Christine Droste, Wilm Droste, Harald Geier, Manuela Kasperidus, Herbert Krollmann, Karin Möllmann, Joachim Röhrich, Dorothea von Plettenberg.

Ev. Kirchengemeinde Massen
Dies sind die zehn Presbyteriumsmitglieder in den nächsten vier Jahren: Gerd Beier, Christine Deifuß, Thorsten Gante, Peter Hiddemann, Gabriele Kritzler, Christiane Kuchler, Georg Linz, Stefanie Rekowski, Maria-Louise Schlüter, Michael Ziegler.

Ev. Kirchengemeinde Königsborn
Auch hier wurde gewählt, mit Julius Grundmann ist hier der jüngste Presbyter im Kirchenkreis, dazu noch Martina Grabsch-Lafin, Antonia Graf, Dominik Haar, Bernd Hillebrand , Jürgen Höhbusch, Susanne Jürgens, Hannelore Schmidt, Johannes Schütte und Ulf Wegmann.

Ev. Kirchengemeinde Unna
Dies sind die Mitglieder des Unnaer Presbyteriums: Günter Bitzuga, Bernhard Casper, Enno Detert, Uwe Dräger, Wolfgang Frenser, Marion Genée, Christel Heinze, Sabine Krüger, Silvia Nickel, Marcus Staender, Manuel Storkebaum, Jürgen Wienpahl.

Ev. Kirchengemeinde Hemmerde und Lünern
In der flächenmäßig größten Gemeinde sind es diese Zwölf: Sascha Herchenröder, Regine Birkelbach, Irene Eichweber, Carmen Kratzsch, Günter Drechsel-Grau, Gerald Schlüter, Rudolf Krümmer, Axel Potthast, Benjamin Schulze-Borgmühl, Sigrid Stumpe, Ulrich Schmidt, Georg Wöstmann.

Ev. Kirchengemeinde Holzwickede und Opherdicke
Die einzige Gemeinde, die auch gleichzeitig die politische Gemeinde bildet, wird geleitet von Beate Crowhurst, Hans-Ulrich Bangert, Erika von Woedtke-Schmale, Anne Katrin Nowicki, Mathias Wortmann, Udo Sedlaczek, Claudia Sobbe, Annegret Hoffmann, Kerstin Augsburg, Burkhard Mertens, Vivien Duncker.

Ev. Kirchengemeinde Dellwig
Hier haben sich folgende zehn Menschen gefunden: Julia Nolte, Joachim Hosang, Malte Dembeck, Markus Teupen, Annette Dollenkamp, Corinna Stemke, Holger Hartwich, Georg Ruge, Ulla Winkelkötter-Hunke, Matthias Ernst.

Ev. Kirchengemeinde Frömern
Dies ist die dritte Gemeinde, in der eine Wahl stattfand. Gewählt wurden in zwei Bezirken bei einer Wahlbeteiligung von über 33,4 Prozent im Bezirk Frömern und 20,3 % im Bezirk Ostbüren: Hans Bücker, Annemarie Schlautmann, Sabine Behmenburg, Claudia Bitting, Stefanie Munderloh, Silke Hasenkamp, Ralf Lobitz, Steffen Schuldt, Christoph Schulze-Stentrop, Marianne Winkelkötter.

Ev. Kirchengemeinde Fröndenberg und Bausenhagen
Im Südosten des Kirchenkreise sind es diese Presbyteriumsmitglieder: Anne Biederbeck, Bastian Gosmann, Angelika Herbst, Lars Kieffer, Wolfgang Kura, Annelie Richwin-Krause, Renate Schwietering-Hänel, Jochen von Nathusius, Sebastian Wimbert.