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Die Johanneskirche in Frömern ist eine der ältesten Kirchen im Kirchenkreis: der Westturm stammt noch vom ersten nachweisbaren Kirchenbau aus romanischer Zeit (12. Jahrhundert). Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die Turmhalle eine 60 cm starke Kuppel mit längsrechteckigem Grundriß. Bei der ursprünglichen romanischen Kirche handelte es sich um einen einschiffigen, zweijochigen Saalbau (7,88 x 12,76 Meter) mit halbrunder Apsis, wie man bei Grabungen während des Neubaus im 19. Jahrhundert feststellte. Die erhöht liegende Kirche war von einem Friedhof umgeben, der 1682 eine umlaufende Mauer besaß. Die Mauer und die meisten Grabsteine sind heute entfernt. Das Turmportal wurde 1876 beim Neubau vollständig erneuert. Nach dem Turmbrand 1761 bei der Schlacht von Vellinghausen wurde ein neuer spitzer 25,50 m hoher Turmhelm errichtet und die zwei über Eck gestellten Strebepfeiler hinzugefügt.

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Archiv

24. Februar 2020

Besuch aus Weißrussland

Die deutsche Delegation mit Olga Maisinger, Udo Ruppenstein, Detlef Maidorn, Werner Meier, Andreas Kunze und Susanne Vogel-Kunze zusammen mit dem Bürgermeister Oleg Begunec (3.v.l.), seiner Stellvertreterin Sviatlana Dziaruha (l.) und dem Partnerschaftsvertreter Nicolai Giro (r.).

Gleich zwei Jubiläen standen beim Partnerschaftsbesuch in der weißrussischen Stadt Vilejka auf dem Programm. Zum einen wurde die Delegation aus dem Ev. Kirchenkreis zum Unabhängigkeitstag (3. Juli) eingeladen, der mit einem Fest und einer Parade groß gefeiert wurde: 75 Jahre Kriegsende nach Befreiung durch die rote Armee. Besonders war diesmal, dass Diakon Detlef Maidorn als Vorsitzender des Partnerschaftskomitees eine deutsche Rede vor tausenden von Menschen hielt (Olga Maisinger übersetzte). Im Namen der Völkerverständigung sprach er vom Zusammenhalt und der Gemeinsamkeit. Man müsse zusammenrücken und nach vorne schauen.

Schließlich stand das eigene 25-jährige Partnerschaftsjubiläum im Mittelpunkt der Begegnung, denn seit 1994 pflegt der Ev. Kirchenkreis Unna zum Kinderkomitee in Vilejka eine Partnerschaft. Neben der Feierstunde sprach man sich auch über die zukünftige Zusammenarbeit aus. So gilt es die Partnerschaft anders und neu zu gestalten. Weg von der humanitären Hilfe, hin zu konkreten Projekten, so der gemeinsame Tenor. So könne man sich beispielsweise Austauschprogramme im Jugendbereich oder mit diversen Fachkräften vorstellen. Die gegenseitige Freundschaft soll dabei weiterhin gepflegt werden. Im Februar 2020 gibt es deshalb auch einen Gegenbesuch einer Delegation aus Vilejka. Sie kommen zum Abschied von Udo Ruppenstein, der in den Ruhestand geht und einst die Partnerschaft initiierte.

Mit dabei war auch wieder Werner Meier, als Vertreter der Ev. Kirchengemeinde Methler. Methler hat zur Gemeinde Kostenewitschi eine Beziehung aufgebaut. So standen auch viele Besuche in sozialen Einrichtungen an. Finanzielle Unterstützung brachte die Kirchenkreis-Delegation für das Kinderkomitee, die Schule Nr. 3 und das Behindertenzentrum für ihre humanitäre Arbeit mit.