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Stadtkirche Unna: Von welcher Seite man sich der Kreisstadt Unna auch nähert, immer hat man einen Blick auf das prägende Wahrzeichen der Stadt Unna - die Ev. Stadtkirche. Eine Kirche mitten in der Stadt, gleich neben dem Alten Markt. Eine gotische Hallenkirche von schlichter Schönheit und Eleganz. Das dreijochige Langhaus wurde vermutlich nach 1322 errichtet, der Chor nach Weiheinschrift 1389 begonnen und 1396 vollendet. Der mächtige Westturm, der in das Mittelschiff einbezogen ist und in Mauerstärke aus der Westfront hervortritt, wurde 1407 bis 1467 erbaut. Der Turmhelm wurde mehrfach zerstört, er erhielt seine jetzige Gestalt 1863. Seit 2018 ist die Kirche hinter einem Gerüst verborgen: aufwendige Renovierungen machen dies nötig.

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Archiv

24. Februar 2020

Besuch aus Weißrussland

Die deutsche Delegation mit Olga Maisinger, Udo Ruppenstein, Detlef Maidorn, Werner Meier, Andreas Kunze und Susanne Vogel-Kunze zusammen mit dem Bürgermeister Oleg Begunec (3.v.l.), seiner Stellvertreterin Sviatlana Dziaruha (l.) und dem Partnerschaftsvertreter Nicolai Giro (r.).

Gleich zwei Jubiläen standen beim Partnerschaftsbesuch in der weißrussischen Stadt Vilejka auf dem Programm. Zum einen wurde die Delegation aus dem Ev. Kirchenkreis zum Unabhängigkeitstag (3. Juli) eingeladen, der mit einem Fest und einer Parade groß gefeiert wurde: 75 Jahre Kriegsende nach Befreiung durch die rote Armee. Besonders war diesmal, dass Diakon Detlef Maidorn als Vorsitzender des Partnerschaftskomitees eine deutsche Rede vor tausenden von Menschen hielt (Olga Maisinger übersetzte). Im Namen der Völkerverständigung sprach er vom Zusammenhalt und der Gemeinsamkeit. Man müsse zusammenrücken und nach vorne schauen.

Schließlich stand das eigene 25-jährige Partnerschaftsjubiläum im Mittelpunkt der Begegnung, denn seit 1994 pflegt der Ev. Kirchenkreis Unna zum Kinderkomitee in Vilejka eine Partnerschaft. Neben der Feierstunde sprach man sich auch über die zukünftige Zusammenarbeit aus. So gilt es die Partnerschaft anders und neu zu gestalten. Weg von der humanitären Hilfe, hin zu konkreten Projekten, so der gemeinsame Tenor. So könne man sich beispielsweise Austauschprogramme im Jugendbereich oder mit diversen Fachkräften vorstellen. Die gegenseitige Freundschaft soll dabei weiterhin gepflegt werden. Im Februar 2020 gibt es deshalb auch einen Gegenbesuch einer Delegation aus Vilejka. Sie kommen zum Abschied von Udo Ruppenstein, der in den Ruhestand geht und einst die Partnerschaft initiierte.

Mit dabei war auch wieder Werner Meier, als Vertreter der Ev. Kirchengemeinde Methler. Methler hat zur Gemeinde Kostenewitschi eine Beziehung aufgebaut. So standen auch viele Besuche in sozialen Einrichtungen an. Finanzielle Unterstützung brachte die Kirchenkreis-Delegation für das Kinderkomitee, die Schule Nr. 3 und das Behindertenzentrum für ihre humanitäre Arbeit mit.