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Martin-Luther Kirche Oberaden: 1957 wurde die Kirche eingeweiht. Der große Turmhelm hat die Form einer Wetterlampe, das große Kreuz im Altarraum wurde aus Spurlatten gefertigt, so nimmt sie Bezug auf den Bergbau. Die Fensterbilder im linken Seitenschiff zeigen die soziale Zusammensetzung und die Geschichte der Gemeinde der 50er Jahre, die bäuerliche Entstehung Oberadens, den Bergbau und die Stahlindustrie. In der Mitte das alte Fenster aus der Vorgängerkirche, die Lutherrose. Die Kirche steht auf historischen Boden, inmitten des 11 v. Chr. errichteten größten Römerlagers nördlich der Alpen.

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Archiv

26. Januar 2020

Superintendentenwahl

Dorothea Goudefroy, Andreas Müller und Dr. Karsten Schneider (v.l.) kandidieren für das Superintendentenamt im Kirchenkreis Unna

Drei Kandidierende für die Superintendenten-Wahl am 5. Februar

Für das Superintendenten-Amt im Ev. Kirchenkreis  drei Kandidierende zur Wahl stehen. Den Mitgliedern der Synode stehen zur Wahl: Pfarrerin Dorothea Goudefroy aus Menden, Pfarrer Andreas Müller aus Unna und Dr. Karsten Schneider aus Dortmund.

Die Nachfolge des in den Ruhestand gehenden Superintendenten Hans-Martin Böcker wird auf einer Sondersynode Anfang Februar geregelt. Auf einer Synodalversammlung, die auch offen für Interessierte ist, haben alle drei Kandidierenden die Möglichkeiten, sich als Person und als mögliche Amtsnachfolger bekannt zu machen. Die Vorstellung findet am 1. Februar um 10.30 Uhr im Lutherzentrum Kamen-Heeren statt. Jeweils eine viertel Stunde hat jeder der drei Zeit, um einen Einblick in das eigene Denken, Glauben und Leben zu geben. Anschließend begegnen sich die Kandidierenden in einer moderierten Fragerunde, mit vorbereiteten Fragen ebenso wie mit Fragen aus dem Publikum.

Die Wahlsynode ist am 5. Februar 2020 um 17 Uhr im Gemeindehaus Schwesterngang in Kamen. Gewählt ist, wer die Mehrheit der Stimmen der Mitglieder der Kreissynode erhält, unabhängig von der Zahl der Anwesenden. Erhält niemand die erforderliche absolute Mehrheit, stehen die beiden Kandidaten, auf die die meisten Stimmen entfallen sind, im zweiten Wahlgang. Gewählt ist, wer die erforderliche Stimmenzahl erhält. Die Wahl bedarf dann noch der Bestätigung durch die Landeskirche. Nicht zuletzt aus diesem Grund nehmen Vertreter der Ev. Kirche von Westfalen an der Wahlsynode teil.

Am 30. April 2020 folgt die Verabschiedung von Superintendent Böcker und die Amtseinführung des Nachfolgers oder der Nachfolgerin um 17 Uhr in der Ev. Stadtkirche Unna.

Es kandidieren:

Pfarrerin Dorothea Goudefroy
geboren 1970 in Essen und aufgewachsen in Bielefeld, hat in Heidelberg und Hamburg Evangelische Theologie studiert und in Freiburg ein Masterstudium Supervision absolviert. Ihr Vikariat machte sie in der damaligen Paul-Gerhardt-Gemeinde in Unna-Königsborn sowie im Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW. Nach dem Entsendungsdienst in Hövelhof und der ersten Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Meschede und im Regionaldienst im Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der EKvW ist sie seit 2010 Pfarrerin in der Ev. Kirchengemeinde Menden. Sie ist  überdies als Supervisorin tätig. Goudefroy ist im Ev. Kirchenkreis Iserlohn Vorsitzende des Ökumeneausschusses und Synodalbeauftragte für die ACK, seit 2015 ist sie stellvertretende Synodalassessorin.

Pfarrer Andreas Müller
geboren 1966 und aufgewachsen im Münsterland, hat er in Bethel, Heidelberg, Berkeley/USA und Bochum studiert. Nach seinem Vikariat in Bochum-Querenburg war er dort als Schulseelsorger und im Gemeindedienst tätig. Müller war Gemeindepfarrer in der Kirchengemeinde Mark in Hamm, seit 2003 Schulreferent des Ev. Kirchenkreises Unna. Im letzten Jahr ist er Gemeindepfarrer in der Ev. Kirchengemeinde Holzwickede und Opherdicke geworden. Er ist landeskirchlicher Gemeindeberater und Organisationsentwickler und im Beirat der westfälischen Gemeindeberatung sowie Mitglied im landeskirchlichen Partnerschaftsausschuss mit der United Church of Christ (USA). Müller ist Fachausschussvorsitzender und Synodalbeauftragter für Ökumene, Mitglied des Kreissynodalvorstandes und seit 2018 Synodalassessor. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Unna.

Pfarrer Dr. Karsten Schneider
geboren 1965, aufgewachsen in Ostwestfalen, studierte in Marburg, Bonn, Bochum und in Rom Evangelische Theologie, Philosophie und Geschichte und promovierte in Theologie an der Ruhr-Universität Bochum. In der Ev. Kirchengemeinde Bochum-Eppendorf folgte das Vikariat, als Pfarrer war Schneider tätig in der Johannis-Kirchengemeinde Witten und seit 2001 ist er in der Ev. Philippus-Kirchengemeinde Dortmund. Bis zur Vereinigung der Dortmunder Kirchenkreise war er Vorsitzender des Strukturausschusses im Kirchenkreis Dortmund-Süd. Im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund ist er Vorsitzender des Fachausschusses Bildung (u.a. Begleitung des Ev. Bildungswerkes Dortmund) und hat die Synodalbeauftragungen für Männerarbeit, Gustav-Adolf-Werk und Ev. Bund inne. Schneider lebt in Dortmund, ist verheiratet und hat zwei Töchter.