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Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

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07. November 2019

Warten auf das erste Baby

Feierliche gemeinsame Eröffnung der Geburtsstation in Mtoni, einem gelungenen Projekt der Tansania-Partnerarbeit

Geburtsstation Mtoni feierlich eröffnet

Seit drei Jahren begleitet der Ev. Kirchenkreis Unna die Entwicklung in der Geburtsstation Mtoni, einem diakonischen Hilfezentrum in Dar es Salaam. Hilfsgüter, Schulungen, Begleitung von Personal und Spendenaktionen prägten diese Zeit. Nun konnte die Geburtsstation feierlich eröffnet werden. Mit dabei: Anja Wulf und Michaela Pfeiffer, zwei Hebammen, die das Partnerprojekt für den Kirchenkreis betreuen.

Vertreter der Diözese und auch des Ministeriums gestalteten die Eröffnung feierlich mit. In den Tagen zuvor wurden noch letzte Installationen getätigt, ebenso trafen sich auf Einladung des Sozialreferates der Diözese Hebammen aus der ganzen Region zu Schulungen. Mittendrin: Anja Wulf und Michaela Pfeiffer. Nicht zuletzt durch ihr Engagement hat die Geburtsstation in den letzten drei Jahren die Entwicklung genommen, dass sie nun eröffnet werden konnte. Die Station heißt dann auch auf Vorschlag der Diözese „Unna-Mtoni-Ward“. Nun gilt es zu warten, bis das erste Kind geboren wird. Ein paar wenige Tage nach der Eröffnung wurden noch gebraucht, um Abläufe zu klären und ein paar wenige Geräte zu beschaffen. Doch ganz sicher wird auch der echte Start mit erstem Baby nur noch wenige Tage auf sich warten lassen.

Von ihren Reisen nach Mtoni berichten Wulf und Pfeiffer auf einem Reiseblog
http://hebammentansania.blogspot.com/