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Dorfkirche Bausenhagen Die Evangelische Dorfkirche ist zwischen 1180 und 1200 als romanische Wehrkirche errichtet worden. Seit über 800 Jahren wird in ihr den Menschen das Wort Gottes verkündet.Bis zum Bau einer neuen katholischen Kirche im Jahr 1875 ist sie als St. Agnes-Kirche von beiden Konfessionen („simultan“) genutzt worden. In den Jahren 1997/98 wurde die Kirche grundsaniert. Anschließend erhielt sie eine zeitgenössischen Innenausstattung und sieben moderne Fenster; sie alle beruhen auf einem der „Ich bin“–Worte Jesu aus dem Johannesevangelium. Der Künstler Andreas Felger aus Gnadenthal (Limburg) hat diese „Predigten aus Glas“ entworfen. Das Deckenfresko mit einem Durchmesser von 140 cm zeigt Christus, den Weltenrichter („Christus Panokrator“) und stammt aus der Entstehungszeit der Kirche. Es wurde 1957 unter Putzschichten wiederentdeckt.

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Archiv

26. November 2019

Stabile Finanzen und drei Kandidierende

Letztmalig leitete Superintendent Hans-Martin Böcker eine reguläre Tagung der Synode, die nächste ist eine Sondersitzung zur Wahl seiner Nachfolge.

Kreissynode Unna blickt auf nächstes Jahr

Auf der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Unna am 25.11. in Kamen standen zwei Ausblicke im Mittelpunkt: zum einen wurde der finanzielle Rahmen, in dem sich der Kirchenkreis im nächsten Jahr bewegen wird, vorgestellt. Zum anderen erfuhren die Synodalen, wer im nächsten Jahr für die Wahl zum Superintendenten bzw. zur Superintendentin kandidiert.

Drei Kandidierende gab der Vorsitzende des Nominierungsausschusses, Pfarrer Jochen Voigt, bekannt. Andreas Müller aus Unna, Dorothea Goudefroy aus Menden und Dr. Karsten Schneider aus Dortmund werden sich am 1. Februar vorstellen, die Wahl findet dann am 5. Februar auf einer Sondersynode statt (mehr). Sie bewerben sich um die Nachfolge von Superintendent Hans-Martin Böcker, der in den Ruhestand geht. Am 30. April wird er verabschiedet und der oder die Neue in das Amt eingeführt. Letztmalig leitete Böcker eine reguläre Synodentagung. In seiner Rede betonte er, das beides, die lebendigen Gemeinden vor Ort wie die überregionale Arbeit des Kirchenkreises, auf einem guten Wege seien. Böcker: "Ich habe es immer gut gemeint, mir liegt dieser Kirchenkreis sehr am Herzen."

Stabile Finanzen

Der Haushalt des Kirchenkreis hat ein Volumen von 10,65 Mio. Euro. Durch ein leicht erhöhtes Kirchensteueraufkommen von 400 Tausend Euro sei es möglich, die erwarteten Lohnsteigerungen aufzufangen, so Verwaltungsleiter Thomas Sauerwein. "Die stabile Finanzlage gibt Möglichkeit, den Übergang auf die kaufmännische Büchführung zu gestalten. Der Wechsel auf das sogenannte Neue Kirchliche Finanzmanagement macht höhere Rückstellungen für die Gebäude notwendig, was an vielen Stellen in den Gemeinden zu Engpässen führt. Es zeigt sich, dass gerade der alternde Gebäudebestand sowie die denkmalwerten Kirchen erhebliche finanzielle Herausforderungen mit sich bringen." So gelänge es, im kommenden Jahr mit den Gemeinden Lösungen bei entstehenden Haushaltslöchern zu erarbeiten. Eine große Sorge bleibt für Sauerwein bestehen: "Das ist der nach wie vor nicht auskömmlich finanzierte Kita-Bereich, hier ist nun abzuwarten, wie sich die Neuerungen des überarbeiten Finanzierungsgesetz auf die Haushalte auswirken."

Gemeinsames Konzept für Altenheimseelsorge

Einen Zwischenbericht erhielten die Synodenmitglieder über die im Sommer beschlossene neue Konzeption der Seeslorge in Altenheimen. Hier wird es zukünftig eine regionale Koordination der seelsorglichen Begleitung alter Menschen geben. Dazu brauche es passende Modelle in den vier Regionen des Kirchenkreises, die nun erstellt werden. Ausblicke gab es auf die Kirchenwahlen im nächsten Jahr, wenn in den Gemeinden die Presbyterien neu zusammengesetzt werden.