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Die Dellwiger Kirche steht auf dem Ahlinger Berg in Mitten der Ortschaft Dellwig seit nunmehr 1000 Jahren. Damals gründete die Kath. Kirchengemeinde Menden auf dieser Seite der Ruhr eine Tochtergemeinde, für die ein fester Turm errichtet wurde, der auch als Wehrturm diente. Patron der Kirche war der Hl. Laurentius. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche immer mehr erweitert. Im 12. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff in der heutigen Form erbaut, das 1510 den Chorraum als Abschluss erhielt. Eine grundlegende Umgestaltung erfuhr das Innere der Kirche 1960 und 1992 bei einer weitere Renovierung seine heutige Gestalt. Aus der langen Reihe der Dellwiger Pfarrer ist Friedrich von Bodelschwingh besonders zu erwähnen. Er kam 1863 aus einer Pfarrstelle in Paris mit seiner Ehefrau Ida nach Dellwig. Die vier Kinder des Pastorenehepaares starben im Januar 1869 an Diphterie und sind auf dem benachbarten Friedhof beerdigt. . 1872 folgte von Bodelschwingh dem Ruf nach Bethel bei Bielefeld. Dort baute er als Leiter die Diakonische Anstalt für Epilepsiekranke und Nichtsesshafte auf.

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Archiv

04. Juni 2018

Konzepte, Kommunikation und Kirchentag

Auf der Sommersynode stehen stets die Berichte aus der kirchlichen Arbeit im Mittelpunkt, in diesem Jahr aus den Gemeinden.

Sommersynode in Kamen

Am 27. Juni tagt die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Unna in Kamen. Drei Schwerpunkte prägen die Tagung der 120 Delegierten im obersten Leitungsorgan: die Gemeindeberichte und der Bericht des Superintendenten, der Abschluss des Prozesses um die Kommunikation im Kirchenkreis und ein Ausblick auf den Kirchentag 2019 in Dortmund.

Konzepte

"Was brennt Euch aktuell unter den Nägeln?" - so lautet die Frage von Superintendent Hans-Martin Böcker an die Gemeinden. Alle dreizehn Gemeinden legten vor, in welchen Bereichen sie zurzeit mit höchster Priorität arbeiten. Wie sehen Gemeindekonzepte der Zukunft aus? Was geht gemeinsam, was nicht mehr? Böcker wird in seinem Bericht auf die Antworten und Fragen der Gemeinden eingehen.

Kommunikation

Der Synode zur Beschlussfassung wird ein neues Kommunikationskonzept vorgelegt. Seit zwei Jahren beschäftigt sich der Kirchenkreis damit, sicherzustellen, wie Informationen einerseits und Beziehungen andererseits gelingen und was es dafür an verlässlichen Absprachen braucht.

Kirchentag

Als Gast wird Pfarrerin Marit Günther, Beauftragte der EKvW für den Kirchentag 2019 in Dortmund, von den Vorbereitungen und Mitmach-Möglichkeiten bei diesem großen Kirchenfest in der Nachbarstadt berichten. Der Abend der Begegnung spielt dabei eine wichtige Rolle, aber auch Quartiergeber und am Programm Mitwirkende sind zur Beteiligung aufgerufen.

Dazu kommen Wahlen, ein Bericht aus der Pfarrstellenplanung und ein Ausblick auf die landeskirchliche Visitation. Auch liegt ein Beschlussvorschlag vor, bei der westfälischen Landeskirche zu beantragen, die landeskirchlichen Mittel für Flüchtlingsarbeit auch weiterhin fest einzuplanen.

Im Gottesdienst um 8.30 Uhr in der Pauluskirche wird Schulpfarrer Andreas Müller in das Amt des stellvertretenden Assessors eingeführt. Er war auf der letzten Synode gewählt worden.