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Stadtkirche Unna: Von welcher Seite man sich der Kreisstadt Unna auch nähert, immer hat man einen Blick auf das prägende Wahrzeichen der Stadt Unna - die Ev. Stadtkirche. Eine Kirche mitten in der Stadt, gleich neben dem Alten Markt. Eine gotische Hallenkirche von schlichter Schönheit und Eleganz. Das dreijochige Langhaus wurde vermutlich nach 1322 errichtet, der Chor nach Weiheinschrift 1389 begonnen und 1396 vollendet. Der mächtige Westturm, der in das Mittelschiff einbezogen ist und in Mauerstärke aus der Westfront hervortritt, wurde 1407 bis 1467 erbaut. Der Turmhelm wurde mehrfach zerstört, er erhielt seine jetzige Gestalt 1863. Seit 2018 ist die Kirche hinter einem Gerüst verborgen: aufwendige Renovierungen machen dies nötig.

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Archiv

16. Februar 2018

Was für ein Jahr!

Die Reformationsbeauftragten aus den Gemeinden trugen hre Erfahrungen im Reformationsjahr zusammen.

Rückblick auf das Reformationsjahr 2017

2017 war weit über die evangelische Welt ein besonderes Jahr, das Reformationsjubiläum stand oft im Mittelpunkt. Auch im Ev. Kirchenkreis Unna hat das besondere Datum viel und viele bewegt. Was denn von den Veranstaltungen gelungen war und was die Anstrengungen und Erlebnisse aus dem Jahr für die Zukunft austragen, das werteten nun die Reformationsbeauftragten gemeinsam aus.

Zunächst berichten die Teilnehmenden von besonderen Eindrücken aus den Gemeinden, Insgesamt waren es wohl 300 einzelne Veranstaltungen unter dem Motto „einfach frei“. Dem Kreiskirchentag kam dabei eine besondere Bedeutung zu. Hier konnte ein durchweg positives Resümee gezogen werden. Besonders das Erleben einer vielfältigen Kirche und die Zusammenarbeit über Einrichtungs- und Gemeindegrenzen hinweg blieben in guter Erinnerung. „Es war eine große Gemeinschaft auf dem Gelände“ – hieß es in einer Rückmeldung. So ergeht nun eine Anfrage an den KSV und die Synode zu beraten, ob ein solches Fest eine regelmäßige Wiederholung bekommen soll.

Konkrete Ideen verfolgen

Weitere Empfehlungen aus dem Rückblick sind gemeindeübergreifende und ökumenische Aktivitäten zu verstärken. So soll konkret an einer verstärkten Gestaltung von Gastpredigten und Kanzeltausch nachgedacht werden. Gerade die verbindenden Veranstaltungen waren den Organisatoren in guter Erinnerung geblieben. Den guten Erinnerung standen aber auch einige Kritikpunkte entgegen. So die Wahrnehmung, dass es auch „Jubiläumsmüdigkeit“ gegeben hätte und bei der Vielzahl an Themen das ein oder andere doch sehr oberflächlich geblieben sei. Dass es aber im Kirchenkreis gelungen sei, solch ein spannendes Programm zu erstellen, sei außergewöhnlich, betonte Superintendent Hans-Martin Böcker. Er nutzte die Gelegenheit an dem Abend, all den im vergangenen Jahr Aktiven für ihr Engagement herzlich zu danken.