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Der Glockenturm der Thomaskirche in Bergkamen wurde 2012 erbaut. Durch die Fassade hindurch sind die Kirchturmglocken zu sehen. Die Kirche selbst steht im Stadtteil Overberge und gehört zur Ev. Friedenskirchengemeinde Bergkamen.

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13. Juni 2017

Mittendrin im Morgenkreis

Hans-Martin Böcker im Gespräch mit Petra Chudzinski mitten im Bauraum der Einrichtung in Holzwickede.

Superintendent Hans-Martin Böcker besucht Kindertagesstätten

Einmal ganz nah an der pädagogischen Arbeit im Alltag zu sein, das war der Wunsch von Superintendent Hans-Martin Böcker. Dieser Wunsch wurde ihm erfüllt beim Besuch zweier Kindertagesstätten im Ev. Kirchenkreis Unna.

Das Familienzentrum Arche mit der Einrichtung in der Friedenstraße in Unna-Massen und das Familienzentrum Caroline Nordlicht in Holzwickede standen auf dem Besuchsprogramm. „Wir haben so viel über Finanzen der KiTas gesprochen in der letzten Zeit. Da war es mir ein Anliegen, die Mitarbeitenden zu besuchen und zu sehen, wie es im Alltag zugeht.“

KiTas im Wandel

Bunt ging es zu bei dem Besuch, sei es bei der Teilnahme am Morgenkreis oder beim Fachsimpeln in der Bau-Ecke. Einrichtungsleiterin Birgit Wedekin-Lux beeindruckte Böcker damit, wie bei ihnen in Massen Montessori-Pädagogik umgesetzt wird: „Wir achten die Entscheidung der Kinder hoch, von der Wahl des heutigen Spielbereiches bis hin zur Mitsprache bei der Auswahl von neuem Personal.“ Viel hat sich verändert in den letzten Jahren, darauf mussten Konzepte und das Personal reagieren. „Wenn Sie mir vor zehn Jahren gesagt hätten, dass wir mal ein Kind mit sechs Monaten aufnehmen, ich hätte Ihnen nicht geglaubt“, so beschreibt Petra Chudzinski, Leiterin des Familienzentrums Caroline Nordlicht, die rasante Entwicklung. Hinzu kommen Qualitätsmanagement, Familienzentrum, Inklusion. Böcker: „Gesellschaftlicher Wandel wird in unseren KiTas deutlich – da leisten die Mitarbeitenden in unseren Einrichtungen echte Vorarbeit. Dem zolle ich großen Respekt, dem gebührt mein großer Dank.“ 

Investition in die Zukunft

Dafür auch weiter einzutreten, finanziell und politisch aber eben auch mit einem hohen fachlichen Anspruch, das sei gerade auch im Kirchenkreis lohnenswert und nötig. Der Kirchenkreis hatte in einer Sondersynode im April beschlossen, trotz unzureichender Finanzierung zunächst bis zu Kindergartenjahr 2018/19 alle 26 Einrichtungen in bestehendem Umfang weiterzuführen. Die Kosten, die nicht durch Landesmittel finanziert werden, trägt der Ev. Kirchenkreis selbst. Für die Zeit danach entsteht zurzeit ein Perspektivkonzept, verbunden mit der Erwartung, dass ein neues Gesetz die KiTas im Land besser finanziert.