Informationen
zum Hintergrund-
bild - bitte klicken
Sie hier.

Im Bild

Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

Zurück zur Seite

Archiv

10. Oktober 2016

Stories in der Stadtkirche

Von ihrer Reise nach Dordabis/Namibia brachte die Jugenddelegation Bilder und Geschichten mit, die jetzt in einer Ausstellung zu sehen sind.

Portraits von Menschen aus Namibia und Unna schmücken derzeit die Ev. Stadtkirche Unna – ergänzt mit den Geschichten der Menschen. Entstanden ist die Ausstellung beim Partnerschaftsbesuch des Freundeskreises Dordabis. Seit über 30 Jahren pflegt der Freundeskreis eine kirchliche Partnerschaft zu dem kleinen Ort Dordabis in Namibia. Vor wenigen Wochen war wieder eine Jugendgruppe aus Unna in Dordabis.

Da erzählt zum Beispiel der 22-jährige Jacobus von seiner Begegnung mit Gott und wie er daraufhin sein Leben änderte. Im Bild ist auch der erst 13-jährige Bebelo zu sehen, der gerne Anwalt werden möchte. Auch die Hostel-Leiterin Elisabeth erzählt ihre Geschichte. Hier wohnte die Jugenddelegation während ihres Aufenthalts in Dordabis. Geschichten und viele Begegnungen haben sie in dieser Zeit begleitet – inspiriert durch den Liedtext von Julia Engelmann: „Eines Tages Baby, werden wir alt sein... und an all die Geschichten denken, die für immer unsere sind. Also los, schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen.“ Diese Zeilen haben die Jugendlichen nicht nur in ein Musical verpackt, sondern dazu auch die Ausstellung konzipiert. Die Fotos dazu machte Sebastian Tölke und die Interviews führte die gesamte Reisegruppe. Auch ihre eigenen Geschichten sind dort zu finden.
Und immer wieder tauchen Begegnungen auf, die in den einzelnen Geschichten eine Rolle spielen, Begegnungen mit anderen Menschen aber auch Begegnungen mit Gott. Diese Begegnungen sind es, die auch eine Partnerschaft über 10 000 Kilometer ausmachen. Sie bilden die Basis einer Partnerschaft. So könne man von einander lernen und sich weiter entwickeln, resümiert die Gruppe.
Noch bis zum 2. November kann die Ausstellung „Stories“ in der Stadtkirche zu den Zeiten der Offenen Stadtkirche besucht werden: di.-fr. 10-13 Uhr und 15-17 Uhr sowie sa. 10-14 Uhr.