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1906 wurde diese Kirche gebaut, mit Material einer Vorgängerkirche, die auf Haus Reck stand. Die kleine Kapelle liegt schon auf dem Gebiet der Stadt Hamm, das Dorf Lerche ist jedoch Kamener Gemeindegebiet. Eine evangelische Gemeinde gab es hier schon seit 1567, also schon 50 Jahre nach Luthers Thesenanschlag. Ende der neunziger Jahre erhielt die Kirche neue Fenster, die nach Entwürfen des chilenischen Künstlers José Franzesco Correa Lira angefertigt wurden. Die alte und junge Geschichte wird dort sichtbar: Abendmahl und Grubenlampe finden sich gleich nebeneinander auf den Kirchenfenstern. Sichtbare Predigten auf Gemälden aus Glas.

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Archiv

02. November 2015

Oase für Flüchtlinge

Die Oase Stentrop wird zur Flüchtlingsunterkunft der Stadt Fröndenberg.

Stadt Fröndenberg kauft Tagungshaus

Gerade einmal fünf Monate ist es her, dass der Ev. Kirchenkreis beschlossen hat, das Tagungshaus Oase Stentrop zu schließen. Jetzt konnte ein Käufer gefunden werden: Die Stadt Fröndenberg wird  das Gebäude kaufen.

Die Stadt Fröndenberg hat nicht lange gezögert, war sie doch auf der Suche nach einem Unterbringungsort für Menschen auf der Flucht. „Dazu ist das Gebäude samt Gelände nahezu ideal. Wir vermeiden damit für die Unterbringung der Menschen Zwischenlösungen wie Turnhallen oder Containern.“, so der Beigeordnete Günter Freck, der davon ausgeht, dass die Stadt auch in den nächsten Monaten unter einem hohen Unterbringungsdruck stehen wird.

Der Wehrmutstropfen für den Kirchenkreis: Die Stadt möchte die Räume lieber heute als morgen herrichten und nutzen. Ein Kompromiss ist nun die Übergabe zum 1.5.2016, auch über eine noch frühere Übergabe wird verhandelt. Der Zeitplan führt jedoch dazu, dass Buchungen im nächsten Jahr nun abgesagt werden müssen. „Das tut uns leid, wir hätten gerne einen späteren Zeitpunkt für die Schließung des Hauses gewählt, um bereits zugesagte Belegungen nicht in Frage zu stellen.“, entschuldigt sich Verwaltungsleiter Thomas Sauerwein. „Doch hier sind wir der Stadt im Sinne der Flüchtlinge entgegen gekommen und hoffen auf Verständnis.“

Im jetzigen Zustand war das Tagungshaus für den Kirchenkreis auf Dauer nicht mehr tragbar. Um es für einen Tagungsbetrieb fit zu machen, hätten umfangreiche Investitionen getätigt werden müssen. Dazu war der Kirchenkreis nicht bereit und in der Lage. Mit dem Verkauf endet eine über sechzigjährige Ära des Hauses als Tagungs- und Begegnungsstätte des Evangelischen Kirchenkreises Unna.