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Die Johanneskirche in Frömern ist eine der ältesten Kirchen im Kirchenkreis: der Westturm stammt noch vom ersten nachweisbaren Kirchenbau aus romanischer Zeit (12. Jahrhundert). Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die Turmhalle eine 60 cm starke Kuppel mit längsrechteckigem Grundriß. Bei der ursprünglichen romanischen Kirche handelte es sich um einen einschiffigen, zweijochigen Saalbau (7,88 x 12,76 Meter) mit halbrunder Apsis, wie man bei Grabungen während des Neubaus im 19. Jahrhundert feststellte. Die erhöht liegende Kirche war von einem Friedhof umgeben, der 1682 eine umlaufende Mauer besaß. Die Mauer und die meisten Grabsteine sind heute entfernt. Das Turmportal wurde 1876 beim Neubau vollständig erneuert. Nach dem Turmbrand 1761 bei der Schlacht von Vellinghausen wurde ein neuer spitzer 25,50 m hoher Turmhelm errichtet und die zwei über Eck gestellten Strebepfeiler hinzugefügt.

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Archiv

14. April 2015

Bildandacht: Jesus höchst persönlich

Die Farblithographie „Auferstehung“ von Alfred Manessier (1911-1993) ist 1949 entstanden. Sie zeigt eine prachtvolle Ostersonne.

„Finden Sie eine Jesus-Darstellung, die Sie persönlich besonders anspricht!“ so lautete die Aufgabenstellung für ein Projekt im Religionskurs der Jahrgangsstufe 11 am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Unna. Die Schülerin Svenja Diekmann fand nach langer Suche eine Darstellung im Religionsbuch ihres Vaters.

Warum ich dieses Bild als meine ganz persönliche Jesusdarstellung gewählt habe

Es gibt viele Bilder, wo Jesus als Mensch dargestellt wird, so deutlich manchmal, dass man denken könnte, es sei ein Foto oder der Maler hätte Jesus als Motiv vor sich gehabt. Wenn man sich einige dieser Darstellungen anschaut, haben sie gewisse Ähnlichkeiten, aber trotzdem sieht Jesus immer unterschiedlich aus. Woher wissen die Maler eigentlich, wie Jesus aussah?

Das Bild von Manessier zeigt nicht Jesus in menschlicher Gestalt, sondern das, was er für die Menschen bedeutet. Es zeigt, was Jesus gemeint hat: das Licht ist stärker als die Finsternis und verdrängt das Dunkel. Mit der Auferstehung Jesu ist der Menschheit eine Sonne aufgegangen, die Hoffnung gibt und nicht erlischt. Sie bedeutet Hoffnung auf Gerechtigkeit und Freude am Leben und soll im Menschen erstrahlen.

Nach der Auferstehung begleitete Jesus seine Jünger noch eine Weile und erschien ihnen, aber bevor er erkannt wurde, war er auch schon wieder verschwunden. Bis heute begleitet er die Menschen auf ihrem Lebensweg und gibt ihnen Hoffnung. Seine Auferstehung bedeutet aus meiner Sicht, dass man vor dem Tod keine Angst mehr zu haben braucht.

Die Sonne besiegt die Dunkelheit, das Licht breitet sich fast explosionsartig über das ganze Bild aus. Das ist für mich Jesus – höchst persönlich.

Svenja Diekmann

  • Das Projekt „Jesus höchst persönlich“ wurde von Pfarrerin Carola Dietrich initiiert.
  • Zu den Bildandachten im Rahmen des Jahresthemas "Gottes Wort - Reformation. Bild. Bibel" hier