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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

01. Mai 2015

Klingende Ausstellung

Diese Glocke ist zwar nicht zu sehen, aber man hört sie: eine der Glocken der Ev. Kirche zu Heeren-Werve.

Glockenausstellung in der Ev. Kirche zu  Heeren-Werve

In jedem Jahr kümmert sich eine Gruppe von Ehrenamtlichen in der Ev. Kirchengemeinde zu Heeren-Werve um eine besondere Ausstellung. Da waren in den vergangenen Jahren zum Beispiel Bibeln, Krippen oder auch Hungertücher zu bewundern. In diesem Jahr stehen Glocken jeglicher Art im Mittelpunkt, wie Organisatorin Dagmar Müller berichtet. Bis zum 30. Mai werden Glocken in christlichen Zusammenhängen gezeigt und erklärt, aber auch Glocken aus weltlichen Bereichen kommen nicht zu kurz.

Von der Gemeinde - für die Gemeinde

Dabei bleibt das Konzept bestehen, eine Ausstellung von der Gemeinde für die Gemeinde zu gestalten. So haben sich auch diesmal wieder viele Gemeindeglieder beteiligt und Glocken zur Ausstellung zur Verfügung gestellt. Viele Weihnachtsglocken aus den Familien sind dabei. „Auch eine Ausruferglocke sowie viele Tierglocken aus den verschiedensten Ländern werden gezeigt“, erzählt Müller. Etwas kurios ist dagegen eine Schokoladenglocke aus Frankreich, die dort traditionell zu Ostern verschenkt wird. Große Kirchenglocken wird es im Original aber nicht geben, dafür Fotos mit Beschreibungen und Erklärungen zu besonderen Glocken, wie zum Beispiel von einer der größten Glocken der Welt, der Zarenglocke im Moskauer Kreml.

Die Ausstellung endet zum Gemeindefest am 30. Mai. Bis dahin kann sie zu den Öffnungszeiten, dienstags und freitags von 16 bis 18 Uhr, besucht werden. Zusätzliche Termine für Gruppen können bei Dagmar Müller (Tel. 02307/41757) vereinbart werden.