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Paul-Gerhardt-Kirche Bereits im Jahr 1964 war der Wunsch nach einer eigenen Kirche groß, ein Kirchbauverein sammelte fleißig und in der ersten Sitzung des Presbyteriums dieser Gemeinde wird beschlossen, eine eigene Kirche zu bauen: Im Herbst 1968 kamen die ersten Bagger, am 26.4.1970 wurde Kirchweihfest gefeiert. Die Kirche wurde auch als Garnisonskirche für die nahe liegende Glück-auf-Kaserne erbaut. Im Kirchenraum fällt zuerst der komplett aus Sandstein gefertigte Innenraum auf. Der Architekt Werner Johannsen hat einen quadratischen Grundriss gewählt. Eingangsportal, Kreuz, Altar und Taufbecken wurden von dem Bildhauer Heinz Heiber aus Nürnberg gestaltet. Besonderer Blickfang ist hier das Kreuz, dass mit 4 Metern Höhe zentraler Ort in Chorraum ist. Beleuchtet wird die Kirche durch die Kirchenfenster vom Bremer Glasmaler Heinz Lilienthal. In jede Himmelsrichtung ist ein großes Fenster vom Boden bis zum Dach, so dass zu jeder Tageszeit Sonnenlicht in bunten Farben in die Kirche fällt.

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Archiv

25. Januar 2015

Bild-Andacht: Ich bin das A und O

Das Holzrelief von Andreas Felger hängt im Andachtsraum des Tagungs- und Begenungshauses Oase Stentrop

Das Holzrelief ist von Adreas Felger. Von ihm sind auch die Glasfenster (zu den Ich -bin-Worten) in der Dorfkirche Bausenhagen. Beide, Tagungszentrum Oase Stentrop und Dorfkirche sind mit einem Meditationsweg verbunden.

Zum Meditationsweg hier


 

 

 

 

 

Meditation zum Holzrelief

Ich nehme die Begrenzung wahr:

  • Ich sehe geschlossene Kreise, die den hellen Mittelpunkt einengen.
  • Ich sehe mehrere Schalen, die den Kern umschließen.
  • Ich sehe ein Gitter, das meinen Raum verschließt.
  • Lauter Begrenzungen, die ich auch aus meinem Leben kenne:
    • Geschlossene Kreise, die mich einengen.
    • Feste Schalen, die ich nicht öffnen kann.
    • Abriegelnde Gitter; die mich einsperren.
    • Begrenzungen, die mir meine Freiheit nehmen.

Stille

 

Ich nehme die Weite wahr:

  • Ich sehe eine Erdkugel, die meine kleine Welt erweitert.
  • Ich sehe Breitengrade, erinnere mich an Länder in weiter Ferne.
  • Ich sehe weite, weiße Fläche, die meinen Blick weitet.
  • Erfahrungen  von Weite, die ich ersehne:
    • Ein weiter Rahmen,
    • Ein weites Leben,
    • Ein weiter Horizont.
    • Weite, die zum Leben einlädt.

Stille

 

Ich nehme die Tiefe wahr:

  • Ich sehe tiefe Einschnitte ins glatte Holz: Kerben, Ausfransungen.
  • Ich sehe tief im Holz das A und das  O, kaum noch erkennbar.
  • Ich sehe tief durch die Mitte ein Kreuz, wie ein Koordinatenkreuz.
  • Die Tiefe der Einkerbungen geben dem Relief seine Wirkung:
    • Tiefe Verletzungen in der glatten Oberfläche,
    • Tief eingezeichnet Erinnerungen, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind,
    • Tiefendimensionen im Lebenssystem, das Schatten wirft.:
    • Leben mit Tiefgang lebt
      • mit Verletzungen,
      • trotz Verletzungen,
      • wegen Verletzungen.

Stille

 

Ich nehme das Überfließende wahr

  • Ich sehe üppige, bewegte Wasserfluten, die durch das Bild fließen
  • Ich sehe die Richtung von unten nach oben, gegen die Schwerkraft.
  • Ich sehe den Farbenfluss vom Dunklen zum Hellen, Bunten.
  • Das Bild fließt vom dunklen Schatten zum blühenden Leben hin.
    • Das Wasser fließt und flutet unwiderstehlich.
    • Gegen alle Erfahrung fließt das Wasser bergauf.
    • Oder: Fließt das Neue aus der Zukunft in die trockene Gegenwart?
    • Das lebendige Wasser birgt Leben und bringt Leben in Überfluss.

 

Stille

Jesus Christus spricht: „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende.

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

 

Andachtsreihe zum Jahresthema "Gottes Wort. Bild. Bibel" mit Andachten zu Kunstwerken im Kirchenkreis hier