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Die Kirche am Markt steht mitten im Ortskern von Holzwickede, eben am Markt, gegenüber des Rathauses. Sie wurde 1907 eingeweiht und 2006 grundlegend renoviert. Der Kirchraum wirkt in seinen zu gotischen Spitzbögen aufsteigenden Säulen eher rund als länglich. Die seltene Klasmeier-Orgel wurde 2010 restauriert, dabei wurde ihre ursprüngliche romanische Disposition wiederhergestellt. Von April bis Oktober ist die Kirche dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Anschrift: Goethestr. 2, 59439 Holzwickede

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Archiv

23. Oktober 2014

Kanzelrede, Imbiss und Musik

Luthers Thesenanschlag, ob nun historisch belegt oder nicht, gilt als Anfang der Reformation (Grafik: www.luther2017.de)

Die Geburtstunde der evangelischen Kirche wird am 31.10., dem Reformationstag, gefeiert. Er erinnert an den überlieferten Thesenanschlag Luthers, mit dem die Reformation eingeleitet wurde.

Dieser Tag wird in den evangelischen Gemeinden besonders gefeiert. Festliche Musik gehört ebenso dazu wie interessante Gäste oder das Beisammensein im Anschluss. In den Gottesdiensten im Kirchenkreis spiegelt sich dies alles wieder, einen Überblick über alle Gottesdienste weiter unten.

Kanzelrede im Krankenhaus

Dieser Tag lädt aber auch ein, sich gerade mit kirchlichen Arbeitsfeldern kritisch auseinanderzusetzen und diese zu hinterfragen. Im Rahmen des Reformationsgottesdienstes in der Kapelle des Ev. Krankenhauses um 15 Uhr heißt die Fragestellung daher: Wie viel Ökonomie verträgt die Diakonie? Hierauf antwortet Pfarrer Christian Dopheide in seiner Kanzelrede. Dopheide ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hephata in Mönchengladbach und des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland. Somit hat Dopheide sowohl Einblick in diakonische Notwendigkeiten und ökonomische Zwänge der kirchlichen Arbeit am Nächsten. „Von Menschen und Mäusen und Märkten“ ist die Überschrift über dem Gottesdienst. Musikalisch wird der Gottesdienst von Chefarzt Dr. med. Johannes Wilde und einem Musik-Team gestaltet. Liturgin ist Krankenhauspfarrerin Helga Henz-Gieselmann.

Krieg und Frieden

"Ob Kriegsleute im seligen Stand sein können?" das fragte schon Luther in einer seiner Schriften. Die Frage nehmen Superintendentin Annete Muhr-Nelson und Militärpfarrerin Susanne Schart im Gottesdienst in der Stadtkirche auf. Sie schalgen den Bogen von Luther bis heute und fragen, was der reformatorische Glauben in Bezug auf den Frieden denn konkret bedeutet. Die Musik ist besonders fulminant: zu hören ist die Kantate von Johannes Matthias Michel: "Mein Gott auf den ich hoffe", beteligt sind alle Vokalchöre der Stadtkirche und der Posaunenchor.

 

Auf einen Blick

Weitere Gottesdienste am Reformationstag, dem 31.10.:

  • 8 Uhr Stadtkirche Unna: Schulgottesdienst, Pfarrerin Heidi Leveringhaus und Schüler des Ernst-Barlach-Gymnasiums
  • 8.45 Uhr Margaretenkirche Methler: Schulgottesdienst für beide Grundschulen, Pfarrer Jochen Voigt
  • 18 Uhr Christuskirche Königsborn: Pfarrerin Katrin Camatta
  • 18 Uhr Martin-Luther-Kirche Bergkamen: Abendmahlsgottesdienst, Pfarrerin Petra Buschmann-Simons und Abendkreis
  • 15 Uhr Ev. Krankenhaus: Gottesdienst mit Kanzelrede
  • 19 Uhr Ev. Kirche Dellwig: Abendmahlsgottesdienst, Pfarrer Dieter Schiewer, anschl. Käse-Imbiss
  • 19 Uhr Ev. Kirche Billmerich: Pfarrer Jochen Müller, anschließend Imbiss im Gemeindehaus
  • 19 Uhr Buxtorfhaus Kamen: Pfarrer Karl-Ulrich Poth und das Männerforum, anschl. Beisammensein
  • 19 Uhr Ev. Kirche Opherdicke, Pfarrer Christian Bald und Cantamus
  • 19.30 Uhr Friedenskirche Massen: Pfarrer Jürgen Eckelsbach
  • 19.30 Uhr Stadtkirche Unna: mit Superintendentin Annette Muhr-Nelson, Pfarrerin Susanne Schart und Musikgruppen der Stadtkirche
  • 19.30 Uhr Lünern: Pfarrer Volker Jeck mit Team, mit Mittelaltermarkt an der Kirche
  • 20 Uhr Margaretenkirche Methler: Festgottesdienst mit dem Blöckflötenkreis „Rondo Metherano“

Reformationstag 2017

In zwei Jahren jährt sich der Thesenanschlag zum 500ten Mal. Dann wird es weltweit viele kirchliche und kulturelle Veranstaltungen geben. Möglicherweise ist der Reformationstag dann einmalig gesetzlicher Feiertag. Die zehn Jahre vor diesem Jubiläum, also seit 2008, wurden bereits mit Themen rund um die Reformation besonders bedacht (z. B. Freiheit, Toleranz, Politik). Es folgen noch die Themenjahre Bild und Bibel sowie Eine Welt.